Gesellschaft Freunde der Künste

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herausragende literarische Leistungen

Deutsches Theater in Göttingen - Nino Haratischwili erhält Chamisso-Förderpreis der Robert Bosch Stiftung

Die Autorin und Regisseurin Nino Haratischwili, deren neues Stück ZORN am 13. Februar 2010 am Deutschen Theater in Göttingen in der Inszenierung von Felix Rothenhäusler zur Uraufführung kommt, wird am 4. März 2010 in München mit dem Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis der Robert-Bosch-Stiftung ausgezeichnet.

Seit 1985 ehrt die Robert-Bosch-Stiftung herausragende literarische Leistungen in deutscher Sprache, verfasst von Autorinnen und Autoren, deren Muttersprache oder kulturelle Herkunft nicht die deutsche ist.

Nino Haratischwili wurde 1983 in Tiflis (Georgien) geboren und lebt als freie Regisseurin, Theater- und Prosaautorin in Hamburg.

Sie erhält den Chamisso-Förderpreis für ihre bisherigen Arbeiten für das Theater, insbesondere für ihre souverän gebauten, thematisch spannenden und bisweilen schlicht bezaubernden Theaterstücke „Georgia“ und „Liv Stein“ (Verlag der Autoren, 2009).

Ihre sprachlich überzeugenden Texte verknüpfen auf eindringliche Art und Weise Politisches und Familiär-Privates und bringen dabei viele Kommunikationsprobleme des Lebens zwischen sehr unterschiedlichen Kulturen auf dramaturgisch einleuchtende Weise zum Ausdruck.

Nino Haratischwilis ungewöhnlich stark entwickeltes Gefühl für Spannung und Rhythmus bewirkt die eigentümliche und faszinierende Sogkraft ihrer Bühnentexte, heißt es in der Pressemitteilung der Robert-Bosch-Stiftung.


Nino Haratischwili ist am Samstag, 13. Februar 2010, zur Uraufführung ihres Stückes im DT anwesend. 

Sandra Visscher

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