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Deutscher Filmförderfonds wird verlängert - Förderzusagen gab es auch für die Literaturverfilmung "Nachtzug nach Lissabon"

Seit 2007 profitiert die gesamte deutsche Filmwirtschaft vom Deutschen Filmförderfonds. Jedes Jahr investieren deutsche und internationale Produktionsfirmen rund das Sechsfache der Zuschüsse allein in Deutschland. Ein Erfolgsmodell, das im kommenden Jahr fortgesetzt wird.

Bewilligt wurden im ersten Halbjahr 2012 Förderanträge für 32 Filme: 20 Filme deutscher Produktionsfirmen und 12 internationale Koproduktionen, die ganz oder teilweise in Deutschland realisiert werden. Neben 21 Spielfilmen sind 10 Dokumentarfilme und ein Animationsfilm dabei.

Förderzusagen gab es unter anderem für Edgar Reitz‘ historisches Filmprojekt "Die andere Heimat", für die Literaturverfilmung "Nachtzug nach Lissabon" in der Regie von Bille August und Til Schweigers Actionthriller "Schutzengel", der Ende September in die Kinos kommt.

Wirtschaftlich und kulturell erfolgreich

Seit dem Start des Deutschen Filmförderfonds (DFFF) im Januar 2007 bis Ende 2011 sind Zuschüsse für 527 Filmproduktionen in Höhe von insgesamt 296,6 Millionen Euro bewilligt worden. Sie generierten in den vergangenen fünf Jahren allein in Deutschland Folgeinvestitionen in Höhe von rund 1,8 Milliarden Euro. Das ist rund das Sechsfache der bewilligten Zuschüsse. Davon profitiert die gesamte Filmbranche von den Drehbuchautoren über die Studios bis hin zu den filmtechnischen Betrieben.

Der Deutsche Filmförderfonds ist aber nicht nur wirtschaftlich, sondern auch kulturell erfolgreich. Viele der geförderten Produktionen wurden mit nationalen und internationalen Filmpreisen prämiert: zuletzt Andreas Dresens Drama „Halt auf freier Strecke“, das nach seinem Erfolg beim Filmfestival in Cannes mit dem Deutschen Filmpreis 2012 ausgezeichnet wurde.

Eine Liste aller bisher geförderten Projekte finden Sie im Internet unter http://www.dfff-ffa.de.

Quelle:
http://www.bundesregierung.de/...