Mit Hits wie »Ich bin nur ein armer Wandergesell«, »Strahlender Mond, der am Himmelszelt wohnt« oder »Onkel und Tante, ja das sind Verwandte, die man am liebsten nur von hinten sieht« ist »Der Vetter aus Dingsda« voller beliebter und bis heute bekannter Melodien. Erzählt wird die Geschichte von Julia de Veert, die kurz vor ihrem 18. Geburtstag steht. Ihr gehört ein Vermögen, das bis dato ihr Onkel Josef Kuhbrot und ihre Tante Wilhelmine verprassen.
Damit wird nun Schluss sein, denn Julia wartet auf die Rückkehr ihres Roderich, der ihr schon als kleines Mädchen ewige Treue versprach, um kurz darauf nach Batavia, oder auch »Dingsda«, wie es Kuhbrot nennt, auszuwandern. Julia weist alle anderen Verehrer zurück, auch den Landratssohns Egon von Wildenhagen. Schließlich trifft August, der Neffe Kuhbrots, in der Villa de Veert ein und gibt sich als Roderich aus, um Julia für sich zu gewinnen.
Die Ereignisse überschlagen sich, als Wildenhagen böse Gerüchte über Roderich verbreitet und August damit als sein eigener Mörder verdächtigt wird, Julia in völliger Liebesverwirrung untergeht und auch noch ein zweiter Fremder im Garten auftaucht. Wäre nicht Hannchen, Julias beste Freundin, ließe das Glück aller noch lange auf sich warten. In einer Idealbesetzung unter anderem mit Eva Gilhofer und Karsten Küsters kommt diese ebenso temperamentvolle wie verträumte Operette in der Regie von Frank Hilbrich auf die Bühne.
Aufführungen bis zum 30.4.2011
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