Der Übersetzungsfehler im Doppeltitel ist beabsichtigt:
Zum Einen geht es den Kuratoren Thomas Hauschild und Britta N. Heinrich um den Menschheitstraum vom Fliegen, zum Anderen um die Technologie des von Verbrennungsprozessen angetriebenen menschlichen Flugs.
Die Ausstellung präsentiert die menschliche Fähigkeit, sich das Fliegen detailliert vorzustellen – als Legende vom Flug der Schamanen, als Technik von Pfeil oder Steinschleuder, in Form detaillierter Imaginationen der Vogelperspektive in der frühen Kartografie.
Die Faszination des Fliegens ist auch ganz praktisch zu erleben – in einem Space-Trainer (Aerotrim) oder vor optischen Täuschungen. Hat die Flugtechnologie alle alten Menschheitsträume erfüllt? Was wäre, wenn angesichts von Ressourcenknappheit und Klimawandel auf die Realisierung von Raumfahrt und billigem Personenflugverkehr verzichtet werden müsste?
Das Fluglabor, das auf einem Balkon schwebt, ist eine weitere Brücke zwischen der Ausstellung und der Erfahrung und Fantasie der Besucher - nicht nur, wenn auch besonders für Kinder und Jugendliche.
Künstler und Computerfachleute haben Aktionen vorbereitet, künstlerisch-kreativ und forschend den Geheimnissen des "Traums vom Fliegen" auf den Grund zu gehen: Wie muss mein Körper geschaffen sein, damit er fliegen kann?
Warum fliegen wir in unseren Träumen? Wie baut man den perfekten Papierflieger? Zeigt GoogleMaps unsere Welt oder eine Google-Welt?
3. März bis 8. Mai 2011 - Bonn
Quelle und weitere Informationen:
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Haus der Kulturen der Welt
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