Der spanische Barockspezialist und Oboist Ramón Ortega Quero eröffnet
am 28. Oktober die Konzertreihe »Rising Stars« im Kleinen Saal der
Laeiszhalle.
In Kooperation mit dem Festspielhaus Baden-Baden und der
Kölner Philharmonie präsentiert Quero im Trio Solo-, Duo- und Trio-Werke
aus dem Goldenen Zeitalter der französischen Barockmusik, darunter
Charles Dieupart: Suite Nr. 6 f-moll, Nicolas Chédeville: Sonate Nr. 6 gmoll,
Michel Blavet: Sonate op. 2/2 d-moll »La Vibray«, François Couperin: Concert royal Nr. 2 D-Dur sowie Jean-Philippe Rameau: Pièces de clavecin en concert Nr. 5.
Mit der Oboe zum Geheimtipp
Die Saison 2010/11 von Ramón Ortega Quero ist geprägt von seiner Ernennung zum »Rising Star« durch die ECHO-Konzerthäuser »European Concert Hall Organization«. Diese Tournee führt neben Hamburg in weitere große Konzertsäle Europas wie Brüssel, Luxemburg, Wien, Salzburg und Amsterdam. Parallel zum ersten Teil dieser Tournee im Oktober 2010 wird Queros Debut CD beim Label Solo Musica erscheinen.
Mit dem erst 22 Jahre alten spanischen Oboisten, der schon mit 15 Jahren Mitgliedin Daniel Barenboims West Eastern Divan Orchestra wurde, 2007 beim ARDMusikwettbewerb in München fünf Preise gewann und seit März 2010 als Solo- Oboist im renommierten Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks wirkt, ist ein echtes Ausnahmetalent in Hamburg zu Gast.
Bereits im April 2010 begeisterte der Musiker in einem Konzert mit der Hamburger Camerata das Publikum. Während es damals italienische Serenaden im 19. Jahrhundert von Guiseppe Verdi waren, stellt Quero diesmal ein französisches Barock-Programm vor.
»Wir sprechen mit unserer Konzertreihe Rising Stars gezielt ein Publikum an, das die großen Namen von morgen schon heute kennen will«, sagt Generalintendant Christoph Lieben- Seutter.
Kartenpreise: Euro: 23,00 / 18,00 / 13,00 / 8,00
Ramón Ortega Quero:
Von Musikkritikern wird der junge Oboist schon jetzt als der „nächste Albrecht Mayer“ bezeichnet – also jener zweifach erfolgreiche Echo-Klassik-Preisträger (2004 und 2008) und Solo-Oboist der Berliner Philharmoniker. Seit März 2010 ist er erster Solo-Oboist des Bayerischen Rundfunks.
Seine internationale Karriere begann mit dem fünffachen Gewinn des ARD-Musikwettbewerbs in München, wo er sowohl den Ersten Preis als auch den Publikumspreis und den Preis für die beste Interpretation des Auftragskomponisten gewann. Weitere Auszeichnungen sind der Osnabrücker Musikpreis und der Preis des Münchener Kammerorchesters.
Seitdem ist Ramón Ortega Quero in den bedeutendsten Konzertsälen und bei den renommiertesten Festivals aufgetreten. Er arbeitete mit Ricardo
Muti, Herbert Blomstedt, Colin Davis, John Eliot Gardiner, Nikolaus Harnoncourt und Mariss Jansons zusammen.
Luise Buchberger und Peter Kofler:
An Ramón Ortega Queros Seite brillieren zwei besonders begabte Absolventen der Musikhochschulen Salzburg und München: Die 1984 in Frankfurt geborene Cellistin Luise Buchberger, Preisträgerin des Bundeswettbewerbes »Jugend musiziert« in der Kammermusik- und Solowertung.
2000 erhielt sie den Kulturpreis der BVB-Volksbank-Stiftung und ein dreijähriges Förderstipendium, 2004 den Raiffeisen-Klassik-Preis der Universitäts Mozarteum Salzburg.
Sie hat sich in der Barockmusikszene ebenso einen erstklassigen Namen gemacht wie der aus Bozen stammende Organist und Cembalist
Peter Kofler, der 2007 beim ARD Musikwettbewerb als offizieller Cembalo-Begleiter eingeladen wurde.
Seit August 2008 ist er außerdem als Organist an der Jesuiten- und Hofkireche St. Michael in München tätig. Im Mai 2010 hat Peter Kofler seine erste Solo-CD mit Johann Sebastian Bachs „Kunst der Fuge“ eingespielt.
Ab Oktober 2010 wird er seine Tätigkeit als Lehrbeauftragter im Fach Chorleitung an der Hochschule für Musik und Theater in München beginnen.
Mit Unterstützung der Europäischen Kommission.
Nataly Bombeck und Nadin Hanzig
Tel: +49 40 357 666 49
Fax: +49 40 357 666 55
presse@elbphilharmonie.de
www.elbphilharmonie.de


©.ivyartists.com 1Bild