Die Ausstellung “Der Schmerz sitzt tief“ versammelt internationale Künstlerpositionen der Gegenwartskunst, die sich Phänomenen wie Zweifel, Verlust und Trauer widmen. Seelische Schmerzen durch den Tod einer nahen Person oder auch durch das Scheitern von abstrakten Ideen, wie Freundschaft, Liebe, Frieden, Gleichberechtigung oder harmonische Gemeinschaft, werden aktuell vor allem von Künstlerinnen nachempfunden, die dabei auch die Grenzen ihrer eigenen Identität erforschen und ihren eigenen Körper als künstlerisches Material nutzen.
„Der Schmerz sitzt tief“ zeigt über 100 Papierarbeiten und Photographien von Ellen Gallagher (USA), Julie Mehretu (Äthiopien), Anneè Olofsson (Schweden), Vibeke Tandberg (Norwegen), Kara Walker (USA) und Miwa Yanagi (Japan). Famous Five (F5) (Lettland), Mathilde ter Heijne (Niederlande) und Sigalit Landau (Israel) sind mit Videoinstallationen vertreten.
Die Künstlerinnen zählen zu den bedeutendsten ihrer Herkunftsländer. Miwa Yanagi beispielsweise wird den japanischen Pavillon bei der 53. Venedig-Biennale 2009 gestalten.
Ausstellungsort: Openvillen in Rüsselsheim vom 18. Februar 2009 – 17. Mai 2009, Infos unter: www.opelvillen.de

