Der "Rosenkavalier" steht für das große Welttheater des bürgerlichen "Fin de siècle". Wie ein Panoptikum der Moderne wirkt dieses Werk, in dem die Themen des angehenden 20. Jahrhunderts mit der Epoche des 18. Jahrhunderts konfrontiert und Fallstudien einer sich verändernden Zeit betrieben werden. Die in Anlehnung an Beaumarchais und Mozart konstruierte Dramaturgie der Oper setzt der Schöpfer von "Elektra" und "Salome" virtuos in Szene und die "Komödie für Musik" scheut nicht das Kostüm des Rokoko.
In dem 1911 für Salzburg komponierten Werk vereinen sich einmal mehr die Tonsprache von Richard Strauss und die Worte Hugo von Hofmannsthals:
Im "Rosenkavalier" zeigt sich die theatralische Sendung zweier kongenialer Künstler, welche die ureigensten Gesetze der Kunstform Oper in die Gegenwart transponieren und diese in das 20. Jahrhundert hinüberzuretten suchen.
Die musikalische Leitung der Neuproduktion des "Rosenkavalier" hat Generalmusikdirektor Manfred Honeck.
Dem Österreicher ist es ein besonderes Vergnügen, dieses in seiner Heimat angesiedelte Opernwerk zu dirigieren. Inszenieren wird der Norweger Stefa Herheim. Der 2007 von der Fachzeitschrift Opernwelt zum "Regisseur des Jahres" gekürte Künstler sorgte zuletzt mit seiner "Entführung aus dem Serail" in Salzburg und seinem "Parsifal" in Bayreuth für Aufregung. Stefan Herheim arbeitet zum ersten Mal an der Staatsoper Stuttgart.
| Premiere 01.11.2009 | Opernhaus Termine 05.11. | 11.11. | 15.11. | 13.12. | 23.12. | 27.12. | 03.01. | 10.01. Musikalische Leitung Manfred Honeck Regie Stefan Herheim<//span> Bühne Rebecca Ringst Kostüme Gesine Völlm Licht Olaf Freese Chor Michael Alber Dramaturgie Xavier Zuber Besetzung Feldmarschallin Christiane Iven Baron Ochs auf Lerchenau Lars Woldt Octavian Marina Prudenskaja Faninal Karl-Friedrich Dürr Sophie Mojca Erdmann Jungfer Marianne, Leitmetzerin Michaela Schneider Valzacchi Torsten Hofmann Annina Carola <//span> | ||
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