Jörg Tröger stellt in Audiobeiträgen das Programm und Hintergründe auf der Homepage des Musikfestivals vor
Was reizt die Pianistin Ragna Schirmer daran, als erster Artist in Residence zum Heidelberger Frühling zu kommen? Was hat es mit dem diesjährigen Festivalmotto „Ach Europa“ auf sich? Was macht die mehrstimmigen Gesänge von Schubert so anspruchsvoll für einen Live-Auftritt? Und was ist eigentlich das Symposion beim Heidelberger Atelier?
Antworten auf diese Fragen geben die Audiobeiträge, die man ab sofort auf der Homepage des Heidelberger Frühling anhören kann. Produziert hat sie der ehemalige SWR-Redakteur Jörg Tröger, der dafür mit Künstlern und Festivalmachern ausführliche Interviews geführt hat.
Diese hat er zu bis zu achtminütigen Berichten zusammengefasst, in denen Frühlingsfreunde Interessantes über ausgewählte Aspekte des diesjährigen Festivalprogramms erfahren können.
„Auf der Homepage eines Musikfestival muss es nicht nur etwas zu lesen, sondern auch etwas zu hören geben“, so Festivalleiter Thorsten Schmidt. „Deshalb war ich von Jörg Trögers Idee sofort begeistert. Und die professionelle Umsetzung gibt einem das Gefühl, man würde einem gut gemachten Radiobeitrag lauschen.“
Neben einem Interview mit Thorsten Schmidt über das Festivalmotto „Ach Europa“ gibt es natürlich ein Gespräch mit der Pianistin Ragna Schirmer als erster Artist in Residence des Frühling.
Der Pianist Ulrich Eisenlohr berichtet über das von ihm initiierte Projekt, die erstmalige Aufführung aller solistisch umsetzbaren mehrstimmigen Gesänge mit Klavier von Franz Schubert. Und Komponist Matthias Pintscher gibt Einblicke in das Wochenende des Heidelberger Atelier.
„Wir werden bis zum Festivalstart noch weitere Geschichten auf unsere Homepage stellen“, so Schmidt. Fest geplant seien Interviews mit der Star-Sopranistin Measha Brueggergosman und der georgischen Geigerin Lisa Batiashvili, Beiträge über das Jugendprojekt „Classic Scouts“ und den Jubilar Frédéric Chopin sowie ein Gespräch mit der Streichquartett-Expertin Sonia Simmenauer über das diesjährige Streichquartettfest. „Es lohnt sich also, immer mal wieder bei uns reinzuschauen.“
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