Wie alles war? - dieser Gedanke beschäftigte Richard Wagner, als er beschloss, seine Nibelungen-Oper »Siegfrieds Tod«, die spätere »Götterdämmerung«, zu seiner Tetralogie »Der Ring des Nibelungen« auszuweiten.
Eine Erinnerung an die Zukunft sollte es werden, ein Mythos von Anfang und Ende, ein Welterklärungsmodell, vor allem aber ein packendes Drama. Die Unmittelbarkeit des Werkes hat sich inzwischen in zahlreichen »Ring«-Interpretationen manifestiert, vieldeutig und vielschichtig wie das Opus selbst.
Wie alles sein wird? – eine mögliche Antwort auf die Nornen-Frage bietet die Staatsoper Hamburg am 17. Oktober 2010 an. Mit der Premiere der »Götterdämmerung« komplettiert Opernintendantin Simone Young ihren Hamburger »Ring«-Zyklus. Regisseur Claus Guth und Ausstatter Christian Schmidt bringen den letzten Teil von Wagners großem Gesamtkunstwerk auf die Bühne.
Die Musikalische Leitung übernimmt wieder Simone Young. Als Siegfried steht abermals Christian Franz auf der Bühne der Staatsoper, der renommierte Wagner-Tenor konnte in Hamburg im letzten Jahr in der Titelpartie von »Siegfried« einen großen Erfolg feiern.
Deborah Polaski singt nach ihrer Hamburger »Walküren«-Brünnhilde diese Partie nun auch in der »Götterdämmerung«. Und auch Wolfgang Koch kehrt nach seinem Triumph als Alberich im »Rheingold« und in »Siegfried« in der Rolle des Nibelungen an die Staatsoper zurück.
Neu beim Hamburger »Ring« ist John Tomlinson, er singt Hagen. In den weiteren Partien: Robert Borck (Gunter), Anna Gabler (Gutrune), Cristina Damian (Waltraute und 2. Norn), Deborah Humble (1. Norn), Katja Pieweck (3. Norn), Ha Young Lee (Woglinde), Maria Markina (Wellgunde) und Ann-Beth Solvang (Flosshilde).
Premiere A: 17. Oktober 2010, 17.00 Uhr
Premiere B: 21. Oktober 2010, 17.00 Uhr
Aufführungen: 27. und 31. Oktober 2010, 17.00 Uhr, 7. und 14. November 2010, 17.00 Uhr
Vor der Premiere: Einführungsmatinee mit Mitwirkenden der Produktion am
10. Oktober 2010, 11.00 Uhr, Probebühne 1
Die ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius und die Stiftung zur Förderung der Hamburgischen Staatsoper sind Hauptförderer der Hamburger »Ring«-Inszenierung 2008 – 2010.
Karten sind an der Tageskasse der Hamburgischen Staatsoper, unter der Telefonnummer 040 / 35 68 68, im Internet unter www.staatsoper-hamburg.de und www.ring-hamburg.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.
Hamburgische Staatsoper GmbH
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