Dead By April sind nicht die ersten, die den Weg über das Internet gehen, um sich und ihre spannende Musik weltweit bekannt zu machen. Doch nur wenigen Musikern ist es gegönnt, dabei auf derart weitreichende Erfolge blicken zu können. Noch bevor überhaupt eine Single oder ein Album von ihnen veröffentlicht wurde, zählten sie auf ihrer MySpace-Seite mehr als eine Million Zugriffe und über 17.000 Fans.
Seit ihr Debütalbum „Dead By April“, das in Deutschland am 18. September in die Läden kommt, im Mai in Schweden erschien, gibt es für das druckvolle Quintett kein Halten mehr. Im September stehen nun endlich auch Clubshows in Köln (15.9.), München (16.9.), Berlin (17.9.) und Hamburg (18.9.) auf ihrem umfangreichen Tourplan.
Vor zwei Jahren komponierte Jimmie Strimell, Frontmann der Göteborger Metal-Formation Nightrage, ein paar melodiöse, aber zugleich vertrackte Songs, die er für Nightrage als zu speziell empfand. Gemeinsam mit dem Keyboarder und Gitarristen Pontus Hjelm nahm er die Songs auf und richtete eine MySpace-Seite ein, um das neue Werk vorzustellen.
Nach zwei Wochen wurden sie bereits täglich von mehreren hundert Interessierten auf ihrer Seite besucht. Jene waren es auch, die Strimell und Hjelm dazu animierten, live aufzutreten. So rekrutierten sie Gitarrist Johan Olsson, Bassist Marcus Wesslén und Drummer Alexander Svenningson, um gemeinsam aus dem Projekt Dead By April eine richtige Band zu formen.
Seitdem sind sie fast ununterbrochen auf Tournee. Bereits nach wenigen Monaten gründeten sich erste Fan-Seiten in Asien und Mitteleuropa. Noch bevor überhaupt ein Ton offiziell erschienen war, verlieh man ihnen in Schweden zahlreiche Preise in der Kategorie „Newcomer of the Year“. Bei MySpace fand man sie zu der Zeit auf Platz 1 der Liste der „Best Unsigned Bands“.
Dieser Zustand hielt nicht lange an – die Plattenfirmen rissen sich förmlich um Dead By April. Ihre Version von modernem Heavy Metal folgt nur einer Maxime: Sie lassen sämtliche Spielregeln des Genres links liegen und machen das, was sie persönlich unter harter, druckvoller Musik verstehen.
So war es naheliegend, dass die Schweden für die Produktion ihres Debüts keinen erfahrenen Metal-Produzenten engagierten, sondern den bislang vor allem in Pop geschulten Klangveredeler Henrik Edenhed (Lady Sovereign, Robyn u.a.). „Wir haben uns mit diversen Produzenten unterhalten“, erinnert sich Johan. „Die meisten von ihnen waren ‚klassische’ Metal-Typen, aber mit Henrik stimmte die Chemie sofort, auch wenn er vorher überwiegend in anderen Genres gearbeitet hat. Er hat schon beim ersten Treffen verstanden, was wir im Sinn hatten und hat einen ganz eigenen Zugang zu unserem Sound gefunden.“
Die besondere Qualität ihres Debütalbums gibt ihnen Recht. Wer sich einige der unzähligen Beiträge auf ihrer MySpace-Seite durchliest, der ahnt, was für eine klangliche Macht und Vielfalt demnächst über Deutschland rollt. Denn gerade im Konzert sind Dead By April eine echte Entdeckung.
Termine
| 15.09.2009 | Di. | Köln / Underground | |
| 16.09.2009 | Mi. | München / Backstage Club | |
| 17.09.2009 | Do. | Berlin / Sage Club | |
| 18.09.2009 | Fr. | Hamburg / Molotow |
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www.amazon.de/Dead-April/dp/B002610I6M
www.metal-online.com/.../dead-by-april-kommen-nach-deutschland
www.swedishcharts.com/showitem.asp?key...cat...
www.naanoo.com/.../dead-by-april-neues-album-dead-by-april-download-cd
www.last.fm/music/Dead+by+April
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