»Es wäre zu fragen, ob nicht sogar der Kulturbetrieb selbst unbewusst dem Hang zur Distinktion folgt, indem er immer neue Hypes und ästhetische Stilisierungen inszeniert, die nur noch von denjenigen verstanden werden, die die Codes entschlüsseln können.
Alltags- und soziokulturelle Zugänge zur Kunst haben es angesichts dieses Erfindungsreichtums immer schwerer, sich mit ›Events‹ im Kampf um Fördermittel zu behaupten.«
(Kurt Eichler in seinem Artikel »Kunst allein reicht nicht mehr!« In: www.shortcuteurope2010.eu)

