"Am Ende des Lebens geht es um grundsätzliche Fragen des menschlichen Selbstverständnisses. Es geht darum, wie weit das Sterben zum Leben dazugehört, wie Sterben gestaltet und begleitet werden kann und ob es zur Freiheit des Menschen gehört, seinem Leben selbst ein Ende zu setzen.“
Schreibt der Deutsche Ethikrat.
Und die Politik und gesellschaftlich weitgefächerte Gruppen streiten darum.
Paris, Sommer 2018. Jacqueline Jencquel (74) lebt ein komfortables Leben in einer prächtigen Wohnung in Saint-Germain. Sie ist bei guter Gesundheit. Und doch hat Jackie beschlossen, zu sterben.
Als Mutter, Großmutter und engagierte Aktivistin für das Recht auf Sterben, löst sie mit ihrer Entscheidung einen Medienrummel aus. Während die Uhr tickt, steht sie vor der Kamera einer ihrer drei Söhne.
So werden in einem ehrlichen und emotionalen Austausch über Tod, Liebe, Sehnsucht und Mutterschaft Tabus gebrochen. Sie verschiebt den letzten Akt; um einen letzten Frühling, einen letzten Sommer..
Als Jackie von der bevorstehenden Geburt eines Enkelkindes erfährt, beginnt sie zu zögern und verschiebt den "Termin" noch einmal.
Am 29.6.2023 startet der Film in Deutschland und Österreich


Ob es zur Freiheit des Menschen gehört, seinem Leben selbst ein Ende zu setzen? Foto: Youtube/Spot-Screenshot



