Gesellschaft Freunde der Künste

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Nachrichten der Nachrichten der Kulturpolitischen Gesellschaft

»Das Praktikum muss wieder zu dem werden, wofür es einmal vorgesehen war« Schauspielerin Katharina Wackernagel unterstützt KuPoGe-Initiative für ein »Faires Praktikum«

Die Initiative für ein »Faires Praktikum« der Kulturpolitischen Gesellschaft hat eine sehr positive Resonanz erfahren. Die Liste prominenter UnterzeichnerInnen – darunter allein 27 Bundestagsabgeordnete – ist lang. Unterstützung kommt jetzt auch von Schauspielerin Katharina Wackernagel, die durch Filme wie »Contergan«, »Das Wunder von Bern« und »Die Boxerin« bekannt geworden ist.

Aktuell ist sie u.a. in dem Film »Résiste – Aufstand der Praktikanten« zu sehen, der die Situation der »Generation Praktikum« auf sarkastische Weise beschreibt. Als Grund für ihre Unterstützung gibt sie an: »Das Praktikum muss wieder zu dem werden, wofür es einmal vorgesehen war: Es soll jungen Menschen die Möglichkeit geben, einen Einblick in einen Berufszweig zu bekommen.

Dies sollte in einem begrenzten Zeitraum von drei Monaten stattfinden und eine Bezahlung beinhalten, um den Lebensunterhalt zu gewährleisten. Damit wird verhindert, Praktikanten als billige Arbeitskräfte auszubeuten.«
Unterstützen auch Sie die Initiative für ein »Faires Praktikum«!
Mehr: (Aufruf + Unterzeichner, Rückantwort sowie Grundsätze)


Nur noch wenige Plätze frei
In Loccum wird die »Lage der Kulturnation« diskutiert


Das diesjährige 55. Kulturpolitische Kolloquium der Ev. Akademie Loccum, das seit 1977 in Verbindung mit der Kulturpolitischen Gesellschaft stattfindet, ist erneut auf eine große Resonanz gestoßen.

Nur noch 10–20 Plätze sind laut Auskunft der Akademie frei. Offenbar ist der kulturpolitische »Blick zurück nach vorn«, der von Bundestagsvizepräsident Dr. h.c. Wolfgang Thierse mit einem Grundsatzreferat eingeleitet wird, auf das Interesse vieler kulturpolitischer Akteure in Ost- und Westdeutschland gestoßen.

Zwanzig Jahre, nachdem die Formel »Die kulturelle Substanz darf keinen Schaden nehmen« in den Einigungsvertrag aufgenommen wurde, gibt es offenbar allen Anlass, darüber zu diskutieren – und aufgrund der Finanzkrise sicherlich nicht nur in den ostdeutschen Bundesländern.
www.loccum.de/programm/p1005.html


Europäischer Kongress »Shortcut Europe 2010: Kulturelle Strategien und soziale Ausgrenzung«
Programm jetzt im Netz


Das Programm des Europäischen Kongresses »Shortcut Europe 2010« steht. Anmeldungen sind ab sofort möglich. Der Kongress, der vom Fonds Soziokultur gemeinsam mit der Kulturstiftung des Bundes und der Kulturpolitischen Gesellschaft veranstaltet wird, nimmt das diesjährige »Europäische Jahr gegen Armut und soziale Ausgrenzung« zum Anlass, um über den Zusammenhang von Kulturpolitik und sozialer Ausgrenzung zu diskutieren.

Gefragt wird nach den kulturellen Strategien, um mehr Teilhabe zu ermöglichen, aber auch danach, inwieweit Kultureinrichtungen nicht selbst ausgrenzend wirken. Wie bei den Kulturpolitischen Bundeskongressen gibt es auch bei Shortcut Europe 2010 eine Kongresswebsite und einen Newsletter, um schon im Vorfeld der Veranstaltung über das Thema informieren und die Diskussion eröffnen zu können.
www.shortcuteurope2010.eu

KuPoGe-Tagungskalender
Wer Tagungstermine zu kulturpolitisch relevanten Themen sucht, wird in erster Linie beim Tagungskalender auf www.kupoge.de/tagungen.html fündig. Die Auswertung und Zusammenstellung ist Teil des Kulturpolitischen Informationssystems (kis), welches das Institut für Kulturpolitik der
Kulturpolitischen Gesellschaft als Service betreibt.

Weitere Elemente des »kis« sind die kulturpolitische Bibliographie (www.kupoge.de/bibliografie.html) und die Chronik zur Kulturpolitik (www.kupoge.de/chronik.html). Unten stehend eine kleine Auswahl von Tagungen, an denen die Kulturpolitische Gesellschaft mindestens kooperativ beteiligt ist.

16. bis 18. April 2010 – Tutzing
Stadt, Land, Welt. Internationale Kulturarbeit von Kommunen in Zeiten von Globalisierung und Migration
Evangelische Akademie Tutzing • T 08158/251-0 • info@ev-akademie-tutzing.de • www.ev-akademie-tutzing.de

29. April 2010 – Unna
Amateurfußball und Alltagskultur
Kulturbetriebe Unna • Zentrum für Information und Bildung (zib) • Lindenplatz 1 • 59423 Unna
T 02303/103-717 • F 02303/103-799 • ursula.sinnreich@stadt-unna.de • www.Twins2010.com/Ruhrlitcup

Die Kulturpolitische Gesellschaft e.V. hat bundesweit zirka 1.500 Mitglieder und repräsentiert als Personennetzwerk alle Ebenen kulturpolitischen Handelns. Sie setzt sich seit über 30 Jahren für eine moderne und dezentral organisierte Kulturpolitik ein, die das Bürgerrecht Kultur beim Wort nimmt.

Sie ist Trägerin des Instituts für Kulturpolitik und der Kontaktstelle Deutschland »Europa für Bürgerinnen und Bürger« (Kontaktstelle EfBB) sowie (gemeinsam mit dem Deutschen Kulturrat) des Cultural Contact Points, der deutschen Kontaktstelle für Kulturförderprogramme der EU.

Kulturpolitische Gesellschaft e.V. • Weberstr. 59a • 53113 Bonn • T 0228/20167-0 • F 0228/20167-33 • post@kupoge.de