Adam und Evelyn. Ein Paar, das füreinander geschaffen ist? Auf den ersten Blick sieht es nicht so aus. Adam, ein schüchterner Student, der als Museumswärter jobbt, versucht, die Kunststudentin Evelyn davon abzuhalten, ein Ausstellungsobjekt mit Farbe zu besprühen. Evelyneckt an, Evelyn ist cool. Was will sie von dem schluffigen Adam?
Entgegen aller Wahrscheinlichkeit werden die beiden ein Paar. Gibt es sie also doch, die Liebe, der Äußerlichkeiten nicht wichtig sind? Evelyn arbeitet gerade an ihrem Diplomkunstwerk, und sie ist eine begehrenswerte, anspruchsvolle Frau – kein Wunder, dass Adam die Beziehung wichtig ist. Er will Evelyn gefallen. Also beginnt er zu joggen, kauft sich neue Klamotten, geht zum Friseur, ins Fitnessstudio. Seine besten Freunde erkennen ihn nicht wieder: Adam ist plötzlich attraktiv. Nicht nur für Evelyn. Noch nie ging es Adam so gut wie mit Evelyn, für sie tut er alles…
„Das Maß der Dinge“ ist ein zeitgemäßer Schöpfungsmythos. Auf ungewohnte Art und mit noch ungewöhnlicherem Ausgang geht der amerikanische Erfolgsautor Neil LaBute (geb. 1961) der Frage nach,
wie die Liebe Menschen verändert.
Besetzung
Inszenierung: Marcus Rehberger
Bühne: Sandra Dehler
Kostüme: Hella Bünte
Aufführungen bis zum 5.5.2010
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