Im Galopp und mit Yippieayeah ins Neue Jahr, diese Gelegenheit hat das Publikum am 3. Januar beim Sonderkonzert der Hamburger Symphoniker. Das "Haspa Neujahrskonzert" macht's möglich. Kurz nachdem Hamburgs größte Bank von der Handelskammer und der Hamburgischen Kulturstiftung für ihr herausragendes Engagement mit einem KulturMerkur ausgezeichnet wurde, geht die Kooperation mit dem Orchester der Stadt in die zweite Runde.
Wieso Galopp, wieso die Western-Anspielung? Weil das Konzert am ersten Sonntag des neuen Jahres mit der mitreißenden Ballettmusik "Rodeo" von Aaron Copland, dem wichtigsten Mentor von Leonard Bernstein. Mit Gershwins jazzig angehauchtem Klassiker "Rhapsody in Blue" bleiben die Hamburger Symphoniker in der Neuen Welt und erinnern an die mondäne Welt der Jazzclubs, an den Charme und die Eleganz der 20er-Jahre.
Bei dem Pianisten und Dirigenten Andrew Litton, der wie Gershwin in New York geboren wurde, ist der Solo-Part in den besten Händen. Als dramatisch-spätromantischer Kontrast dazu rundet Tschaikowskys 5. Symphonie das Sonderkonzert-Programm ab.
Die Hamburger Symphoniker werden als Orchester der Stadt und als Residenzorchester der Laeiszhalle noch aktiver als bisher schon an der Gestaltung des Musiklebens teilnehmen. Ein wichtiger Schritt dahin ist der beschlossene Ausbau zum A-Orchester in den nächsten Jahren.
"Haspa Neujahrskonzert" am 3. Januar 2010, 11.00 Uhr, im Großen Saal der Laeiszhalle.


Andrew Litton ©omm.de 1Bild