Trickser, Tod und Teufel – Das Programm des 7. FernsehKrimi-Festivals in Wiesbaden
Caligari FilmBühne, 9.-12. März 2011
Vom 9. bis zum 12. März 2011 findet zum siebten Mal das FernsehKrimi-Festival in der Wiesbadener Caligari FilmBühne statt. Die zehn besten Krimiproduktionen des vergangenen Jahres konkurrieren um den Deutschen FernsehKrimi-Preis 2011, der am 12. März um 20.00 Uhr verliehen wird. Er ist mit 1.000 Litern Wein des Wiesbadener Weinguts Udo Ott dotiert. Neben dem Hauptpreis werden auch zwei Sonderpreisefür herausragende Einzelleistungen und der Preis derPublikumsjury vergeben. Durch den Abend führt erneut die Schauspielerin Maren Kroymann, als musikalisches Highlight sind Ulrich Tukur & Die Rhythmus Boys zu Gast. Für spannende Unterhaltung sorgt außerdem der Kabarettist und Schauspieler Jockel Tschiersch. Mit der Regisseurin Aelrun Goette, der Krimiautorin Krystyna Kuhn, der freien Lektorin Maya Constantine, dem Schauspieler Rüdiger Vogler und dem Rechtsmediziner Prof. Dr. med. Rainer Mattern ist die Jury prominent besetzt.
Zuvor werden von Mittwoch bis Freitag die zehn Wettbewerbsfilme auf großer Leinwand zu sehen sein. Zu jeder Filmvorführung erwartet das Festival zahlreiche Gäste. So haben sich alle Regisseure der Wettbewerbsfilme angekündigt, darunter auch der letztjährige Preisträger Max Färberböck sowie Lars Becker, Eoin Moore und Achim von Borries.
Neben namhaften Autoren und Produzent/innen haben auch viele Schauspieler/innen ihr Kommen zugesagt: Katrin Sass, Wotan Wilke Möhring (der das Publikum im letzten Jahr im Gewinnerfilm Bella Block – Vorsehung begeisterte), Tilo Prückner, Lisa Wagner, Stefanie Stappenbeck, Anja Nejarri, Florian Bartholomäi, Anneke Kim Sarnau, Charly Hübner, Florian Karlheim und Barbara Philipp. Nach allen Vorführungen finden Filmgespräche statt. Wiesbaden wird damit erneut vier Tage lang zu einem Treffpunkt der deutschen Fernsehbranche.
Unter den zehn nominierten Filmen, die die Vorjury aus sensationellen siebzig Einreichungen von nahezu allen deutschen Sendern ausgesucht hat, sind auch drei Premieren:Das letzte Schweigen (Fr, den 11. März, um 16.30 Uhr) ist ein für das Kino gedrehter Krimi, der von der Bekanntschaft zweier Männer mit pädophilen Neigungen erzählt (gespielt von Wotan Wilke Möhring und Ulrich Thomsen). Als der eine in Anwesenheit des anderen einen Mord begeht, trennen sich ihre Wege. Viele Jahre danach verschwindet an der gleichen Stelle wieder ein junges Mädchen.
Die dünne Schicht Normalität, die sich über die Trauer der Mutter des ersten Opfers (Katrin Sass) gelegt hatte, wird davon weggerissen, und auch der Mitwisser von damals findet keine Ruhe mehr. Als ein Pilotfilm für eine RTL-Serie ist die moderne Robin-Hood-Geschichte Die Trickser (Do, den 10. März, um 10.00 Uhr) entstanden. Ein munteres Quartett denkt sich verrückte Coups aus, um beispielsweise Immobilienmakler um ihr Geld zu erleichtern und es armen alten Menschen wiederzugeben, die betrogen wurden.
In dem ebenfalls als Premiere gezeigten temporeichen ZDF-Thriller Amigo- Bei Ankunft Tod (Do, den 10. März, um 17.00 Uhr) setzt sich das BKA auf die Spur des in Italien untergetauchten Ex-Terroristen Amigo Steiger (Tobias Moretti). Daraufhin nimmt Steiger Kontakt mit seinen alten Freunden in Deutschland auf, um herauszufinden, wer ihn verraten hat.
Die ARD-Reihe Polizeiruf 110 ist, ebenso wie der Tatort, gleich zweimal im Programm vertreten. Mit der sozialkritischen Produktion Die Lücke, die der Teufel lässt wird das Festival am Mittwoch, den 9. März, um 19.00 Uhr eröffnet. Der Film stellt Menschen ins Zentrum, die von einem Finanzinvestor an den Rand ihrer Existenz getrieben wurden. Um ihr brüchiges Glück im Münchner Eigenheim zu verteidigen, kommen sie auf allerhand Ideen.
In Einer von uns (Fr, den 11. März, um 10.00 Uhr) hat das neue Team des Rostocker Polizeirufs 110 seinen ersten Auftritt. Die Suche nach dem Mörder der 13-jährigen Anna führt Katrin König (Anneke Kim Sarnau) und Alexander Bukow (Charly Hübner) ins Drogenmilieu. Nicht nur ästhetisch sehr unterschiedlich sind die beiden Tatort-Folgen im Programm des Festivals. Nie wieder frei sein (Do, den 10. März, um 19.30 Uhr) beginnt im Gerichtssaal, wo ein mutmaßlicher Vergewaltiger und Mörder trotz einer ganzen Reihe belastender Indizien frei gesprochen wird. Die ermittelnden Kommissare Leitmayr und Batic (Udo Wachtveitl und Miroslav Nemec) sind darüber ebenso fassungslos wie das jüngste Opfer, die schwer verletzte Melanie Bauer.
Der Film lotet die Grenzen der Rechtsprechung aus und stellt Polizeiarbeit zur Debatte. Wie einst Lilly (Fr, den 11. März, um 19.30 Uhr), der Tatort um den neuen und außergewöhnlichen LKA-Ermittler Felix Murot (Ulrich Tukur), folgt einer klassischen Whodunit-Dramaturgie. Die Produktion, die zum 40. Bestehen der Reihe ausgestrahlt wurde, thematisiert RAF-Vergangenheit – bislang eine Seltenheit beim Tatort.
Die Krimikomödie Willkommen in Wien (Do, den 10. März, um 14.30 Uhr) zieht Witz aus den Unterschieden zwischen einem älteren, korrupten österreichischen Polizisten und seinem ehrgeizigen jungen deutschen Kollegen (Wolfgang Böck und Florian Bartholomäi). Gemeinsam bringen sie Licht in verwirrende Fälle im Wiener Rotlichtmilieu. Der neue Kommissar in der ProSieben-Produktion Kreutzer kommt (Do, den 10. März, um 22.00 Uhr) hat mindestens so viele Marotten wie Verdächtige in seinem aktuellen Fall, dem Mord an einer Nachtclub-Sängerin in einem Hotel.
Für Kreutzer (Christoph Maria Herbst) und seine Assistentin Belinda (Rosalie Thomass) ist es eine Frage der Ehre, jeden Fall in genau vier Stunden, 37 Minuten und 48 Sekunden zu lösen. Der Regionalkrimi Sau Nummer vier (Fr, den 11. März, um 14.00 Uhr) lebt dagegen von Landschaft, Mentalität und Humor in Niederbayern. Der Hauptkommissar aus München (Florian Karlheim) trifft auf die Polizeiobermeisterin in Niedernussdorf (Johanna Bittenbinder) und gemeinsam suchen sie das Schwein, das einer männlichen Leiche den Finger abgebissen hat.
Die Filmgespräche im Anschluss werden von Norbert Grob und Bernd Kiefer von der Universität Mainz sowie erstmals auch von der Berliner Journalistin Klaudia Wick moderiert. Zwei Filme im Wettbewerb (Die Trickser und Polizeiruf 110 – Einer von uns) laufen vormittags für Schülerinnen und Schüler, die Moderation der anschließenden Filmgespräche wird von Claudia Stump, Leiterin des Medienzentrums Wiesbaden e.V., übernommen.
In der Nacht von Freitag, den 11., auf Samstag, den 12. März, gehen echte Krimi-Fans nicht ins Bett: alle zehn Wettbewerbsfilme werden in der langen FernsehKrimi-Filmnacht wiederholt. Die Caligari-Bar ist in dieser Nacht mit Kultstatus rund um die Uhr besetzt.
Am Samstag, den 12. März, findet tagsüber von 10.30 bis 18.00 Uhr im Literaturhaus Villa Clementine das begleitende Symposiummit Filmreihe statt. Es widmet sich in diesem Jahr zum ersten Mal der Krimiproduktion im Ausland und untersucht die Bedeutung des Fernsehkrimis in Spanien. Nach einem Einführungsvortrag sprechen Gäste aus der spanischen Fernsehbranche über ihre Arbeit, darunter der überaus populäre Schriftsteller und Drehbuchautor Juan Madrid. Das Filmprogramm stellt drei repräsentative Filmbeispiele vor (OmeU). Ausführliche Informationen zu „Película negra – Der Fernsehkrimi in Spanien“ unter: www.wiesbaden.de/fernsehkrimi-festival. Um vorherige Anmeldung unter fernsehkrimi-festival@wiesbaden.de oder Tel. 0611/31 36 08 im Festivalbüro wird gebeten.
Im Anschluss an die Preisverleihung am Samstag, den 12. März, wird um 22.00 Uhr der Preisträgerfilm vorgeführt.
Tagsüber ist der Eintritt beim FernsehKrimi-Festival frei. Ab 19.00 Uhr kostet ein Ticket 5,50 € / 4,50 € (ermäßigt). Die lange FernsehKrimi-Filmnacht (Freitag, 11.3., ab 19.30 Uhr, Wiederholung aller Wettbewerbsfilme) kostet 8 €. Eintrittskarten für die Gala zur Preisverleihung mit anschließender Vorführung des Gewinnerfilms sind für 10 € / 8 € (ermäßigt) erhältlich. Vorverkauf in der Tourist-Information, Marktplatz 1, Mo bis Fr 10.00 bis 18.00 Uhr, Sa 9.45 bis 15.00 Uhr und in der Caligari FilmBühne täglich von 17.00 bis 20.30 Uhr.
Das FernsehKrimi-Festival ist eine Veranstaltung des Kulturamts der Landeshauptstadt Wiesbaden und des Medienzentrums Wiesbaden e.V.. Mit freundlicher Unterstützung durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst, den Hessischen Rundfunk, die Spielbank Wiesbaden und Škoda Auto Deutschland. In Kooperation mit dem ZDF, der Hessischen Filmförderung und dem Wiesbadener Kurier.
Besuchen Sie auch unsere Facebook-Seite: www.facebook.com/pages/FernsehKrimi-Festival/179960045371211
Nominierungen
Eröffnungsfilm:
Polizeiruf 110 – Die Lücke, die der Teufel lässt
ARD/BR Bild 1-bis 4
Redaktion: Dr. Cornelia Ackers
Produktion: Bavaria Fernsehproduktion
Produzent: André Zoch
Regie: Lars Montag
Buch: Dirk Kämper, Lars Montag
Kamera: Harald Cremer
Schnitt: Vera van Appeldorn
Darsteller: Stefanie Stappenbeck, Franz Xaver Kroetz, Traute Hoess, Antoine Monot Jr., Leopold von Verschuer
Eine Pizzabotin mit einer tickenden Bombe am Körper verlangt in einer Bank einen Geldkoffer. Kommissar Friedl Papen überlässt die Einsatzleitung seiner Kollegin Uli Steiger: Die Bombe explodiert, die junge Frau und Papen sterben, der Geldkoffer verschwindet. Uli Steiger, getroffen vom Verlust des Kollegen und dem Gefühl, dafür verantwortlich zu sein, wird beurlaubt. Auf eigene Faust ermittelt sie in einer Eigenheimsiedlung, deren Bewohner von Banken abgezockt wurden und um ihre Existenz kämpfen. Die Kommissarin macht dabei Bekanntschaft mit dem ruppigen Eigenbrötler Georg Pranger, in dem sie einen Tröster und Verbündeten findet. Sozialkritischer, humorvoller Krimi über den Münchener Mittelstand.
Gäste: Lars Montag, Dirk Kämper, Stefanie Stappenbeck, Dr. Cornelia Ackers und André Zoch
© BR/ Stephen Power Bild 1 bis 4
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Die Trickser (Premiere)
RTL
Redaktion: Barbara Thielen, Peter Jännert
Produktion: Wiedemann & Berg Television
Produzentin: Gabriela Brenner
Regie: Dennis Satin
Buch: Christoph Darnstädt, Ulf Tschauder
Kamera: Sven Kirsten
Schnitt: Betina Vogelsang
Darsteller: Anja Nejarri, Mirko Lang, Gregor Törzs, Reiner Schöne
Die Trickser sind ein munteres Trio, das sich der Wiederherstellung des Rechts der kleinen Leute mit nicht ganz legalen, aber sehr fantasievollen Mitteln verschrieben hat. Geschickt erleichtern sie einen Immobilienhai, der zuvor ältere Mitmenschen betrogen hatte, um drei Millionen Euro. Leider aber war der Bösewicht nur eine kleine Nummer: Hinter ihm steht ein Unterwelt-Pate, der die Trickser vor unerwartet große Herausforderungen stellt. Aber die sympathische Bande wächst mit ihren Aufgaben. Wird es gelingen, dem Waffenschieber eine angeblich kriegsentscheidende technische Neuheit zu verkaufen?
Krimikomödie um eine moderne Robin Hood-Bande (Pilotfilm für eine Serie).
Gäste: Dennis Satin, Anja Nejarri, Barbara Thielen, Peter Jännert, Gabriela Brenner und Jan Richard Schuster
© RTL/ Richard Hübner Bild 5&6
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Willkommen in Wien
ZDF/ORF
Redaktion: Martin R. Neumann, Klaus Lintschinger
Produktion: Allegro Film Wien
Produzent: Helmut Grasser
Regie: Nikolaus Leytner
Buch: Nikolaus Leytner, Katarina Bali
Kamera: Hermann Dunzendorfer
Schnitt: Karin Hartusch
Darsteller: Wolfgang Böck, Florian Bartholomäi, Aglaia Szyszkowitz, Heinz Hoenig, Julia Sternberger
Der korrupte österreichische Polizist Albert Schuh trauert um seinen vor Monaten erschossenen
Partner, als ihm der übereifrige, ehrgeizige Jungpolizist Thorsten aus Deutschland an die
Seite gestellt wird. Der nimmt seine Aufgaben trotz der Widerstände von Schuh sehr ernst
und versucht, Licht in die teils verwirrenden Fälle im Wiener Rotlichtmilieu zu bringen. Welten scheinen hier aufeinander zu prallen. Ein Auftrag des Kollegen bringt Thorsten schließlich zu einem Undercover-Job bei einer Sexhotline, während Schuh weiter versucht, den Mörder seines ehemaligen Partners zu finden.
Leichtfüßige Krimikomödie um zwei Polizisten, die unterschiedlicher nicht sein könnten.
Gäste: Nikolaus Leytner, Florian Bartholomäi und Martin R. Neumann
© ZDF/ Petro Domenigg Bild 7 bis 9
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Amigo – Bei Ankunft Tod (Premiere)
ZDF
Redaktion: Daniel Blum
Produktion: Network Movie
Produzent: Wolfgang Cimera
Regie: Lars Becker
Buch: Lars Becker
Kamera: Andreas Zickgraf
Schnitt: Eva Schnare
Darsteller: Tobias Moretti, Jürgen Prochnow, Florian David Fitz, Kostja Ullmann, Ina Weisse, August Zirner, Uwe Ochsenknecht
Die BKA-Ermittler Fredo Kovacs und Jupp Sauerland reisen aus Hamburg nach Neapel, um den untergetauchten Terroristen Amigo Steiger festzunehmen, der vor über 20 Jahren einen Bankpräsidenten und dessen Chauffeur erschoss. Die Festnahme misslingt und Sauerland überlebt schwer verletzt. Amigo flieht nach Deutschland und sucht dort seinen alten Freund, den Verleger Alexander Bosch, auf. Er und seine geheimnisvolle Frau Maxime waren damals ebenfalls im linken Milieu aktiv und haben eigentlich schon genug Probleme mit ihrem halbwüchsigen Sohn Rio und der geplanten Veröffentlichung eines politischen Buchs. Amigo setzt unterdessen alles daran herauszufinden, wer ihn verraten hat.
Temporeicher Polizei-Thriller, der in Neapel und Hamburg spielt.
Gäste: Lars Becker, Daniel Blum, Wolfgang Cimera und Bettina Wente (Producerin)
© ZDF/ Stephan Persch Bild 10 bis 13
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Tatort – Nie wieder frei sein
ARD/BR
Redaktion: Silvia Koller, Bettina Reitz
Produktion: Hofmann & Voges Entertainment
Produzenten: Michael Polle, Kathrin Breininger
Regie: Christian Zübert
Buch: Dinah Marte Golch
Kamera: Philipp Kirsamer
Schnitt: Dirk Göhler
Darsteller: Udo Wachtveitl, Miroslav Nemec, Anna Maria Sturm, Lisa Wagner, Tilo Prückner, Shenja Lacher
Markus Rapp, der wegen Mordes sowie Vergewaltigung mit gefährlicher Körperverletzung vor Gericht steht, wird trotz einer ganzen Reihe belastender Indizien freigesprochen. Seine ehrgeizige Anwältin Regina Zimmer zieht in ihrem ersten Prozess alle Register der Verteidigungskunst. Die ermittelnden Kommissare Leitmayr und Batic sind ebenso fassungslos wie Rapps jüngstes Opfer, die schwer verletzte Melanie Bauer. Rapp zieht zu seinem Vater und wird Zielscheibe des Zorns der Nachbarn. Plötzlich verschwindet Melanie Bauer aus ihrer Woh-
nung. Während die Suche nach ihr ergebnislos verläuft, wird eine weitere Leiche gefunden.
Krimi, der Fragen der Gerechtigkeit der Rechtssprechung verhandelt.
Gäste: Christian Zübert (angefragt), Tilo Prückner, Lisa Wagner, Michael Polle, Michael Bütow (Hofmann & Voges) und Gisela Weilemann (Dramaturgin)
© BR/ Hagen Keller Bild 14 bis 16
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Kreutzer kommt
ProSieben
Redaktion: Birgit Brandes, Christian Balz
Produktion: TV60 Filmproduktion
Produzenten: Andreas Schneppe, Sven Burgemeister
Regie: Richard Huber
Buch: Christian Jeltsch
Kamera: Peter Nix
Schnitt: Knut Hake
Darsteller: Christoph Maria Herbst, Rosalie Thomass, Leslie Malton, Ludwig Trepte, Natalia Avelon, Jevgenij Sitochin
Kreutzer ist ein Kommissar mit zahlreichen Marotten. Er macht es sich zur Aufgabe, jeden Fall in vier Stunden, 37 Minuten und 48 Sekunden zu lösen. Zusammen mit seiner Assistentin Belinda verschlägt es ihn in eine Hotelbar, in der eine Sängerin ermordet wurde. Unter den Verdächtigen finden sich ein schwuler drogensüchtiger Kellner, ein schwarzer blinder Musiker, eine alternde Hotelmanagerin mit Geheimnis, ein Waffen schmuggelnder Russe, eine erfolgssüchtige Geschäftsfrau sowie ein Verliebter im Rollstuhl. Kreutzer hat sehr spezielle Methoden, die Verhöre zu führen. Chamäleongleich passt er sich seinen „Opfern“ an, nur um sie im nächsten Moment heftig zu provozieren und ihnen so ihre Geheimnisse zu entlocken.
Krimi-Kammerspiel rund um Christoph Maria Herbst.
Gäste: Richard Huber, Christian Jeltsch und Christian Balz
© ProSieben/ Stefan Erhard Bild 17 bis 18
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Polizeiruf 110 – Einer von uns
ARD/NDR
Redaktion: Daniela Mussgiller
Produktion: filmpool Film- und Fernsehproduktion
Produzentin: Iris Kiefer
Regie: Eoin Moore
Buch: Eoin Moore
Kamera: Bernd Löhr
Schnitt: Antje Zynga
Darsteller: Anneke Kim Sarnau, Charly Hübner, Uwe Preuss, Andreas Guenther, Vincent Krüger, Jella Haase
Der frisch aus Berlin nach Rostock versetzte Kommissar Alexander Bukow und die LKA-Ermittlerin Katrin König suchen nach dem Mörder der 13-jährigen Anna. Das Mädchen hatte bei ihrer Freundin Marleen übernachtet, die nun ebenfalls vermisst wird. Die Ermittlungen führen in die Partydrogen-Szene und vieles spricht dafür, dass sich die Vermisste noch in der Gewalt des Mörders befindet. Die Polizeiarbeit wird nicht unbedingt erleichtert durch den Auftrag Königs, ihren Kollegen Bukow auszuspionieren, der offenbar eine undurchsichtige Vergangenheit hat. Die in diesem Fall aber auch hilfreich ist: Bukow ist noch immer gut bekannt im Rostocker Milieu, in dem er aufwuchs.
Der erste Fall des neuen Rostocker Ermittlerteams Katrin König und Alexander Bukow.
Gäste: Eoin Moore, Charly Hübner, Anneke Kim Sarnau, Iris Kiefer und Daniela Mussgiller
© NDR/ Stefan Erhard Bild 19 bis 20
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Sau Nummer vier. Ein Niederbayernkrimi
ARD/BR
Redaktion: Dr. Stephanie Heckner
Produktion: Roxy Film
Produzenten: Annie Brunner, Dr. Andreas Richter, Ursula Woerner
Regie: Max Färberböck
Buch: Christian Limmer
Kamera: Andreas Doub
Schnitt: Nicola Undritz, Oliver Gieth
Darsteller: Johanna Bittenbinder, Florian Karlheim, Moritz Katzmair, Sigi Zimmerschied
Im beschaulichen Niedernussdorf wird ein abgetrennter Finger gefunden, und die Suche nach der dazugehörigen männlichen Leiche beginnt. Die im Ort zuständige Polizeiobermeisterin Gisela Wegmeyer glaubt an das Gute im Menschen und daran, dass man über alles reden kann. Hauptkommissar Lederer dagegen, der aus dem nahe gelegenen Straubing auftaucht, ist von wissenschaftlichen Methoden überzeugt und spielt gerne den Sheriff. Gemeinsam stellen sie sich der Aufgabe, das Schwein zu finden, das den Finger abgebissen hat. Aber der Fall ist komplizierter als gedacht und wartet mit einem erschütternden Ende auf.
Ein sich gemächlich entspinnender Regionalkrimi mit schrägem, niederbayerischem Humor.
Gäste: Max Färberböck, Florian Karlheim und Dr. Stephanie Heckner
© BR/ Regina Recht Bild 21 bis 22
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Das letzte Schweigen (Premiere)
ZDF/Arte
Redaktion: Christian Cloos, Doris Hepp
Produktion:cine plus Filmproduktion, lüthje schneider Film
Produzenten: Jörg Schulze, Frank Evers, Florian Schneider
Regie: Baran bo Odar
Buch: Baran bo Odar, nach dem Roman „Das Schweigen“ von Jan Costin Wagner
Kamera: Nikolaus Summerer
Schnitt: Robert Rzesacz
Darsteller: Ulrich Thomsen, Wotan Wilke Möhring, Katrin Sass, Burghart Klaußner, Sebastian Blomberg, Claudia Michelsen
Die Bewohner einer sommerlichen Kleinstadt schrecken jäh aus ihrer Idylle auf, als die junge Sinikka vermisst wird. Auf den Tag genau vor 23 Jahren wurde am gleichen Ort, an dem sich ihre Spuren verlieren, die 13-jährige Pia vergewaltigt und erschlagen. Ihre Mutter holt das Geschehen mit aller Macht wieder ein, und auch den damals vergeblich ermittelnden Polizisten Krischan Mittich ließ dieser Fall nie wieder los. Der an der Tat beteiligte Timo Friedrich ist inzwischen selbst Familienvater und hat in ein normales Leben zurückgefunden. Erschüttert von den aktuellen Entwicklungen, nimmt er Kontakt zum Mörder von Pia auf.
Ein beklemmendes Krimi-Drama mit Starbesetzung.
Gäste: Baran bo Odar, Wotan Wilke Möhring, Katrin Sass, Christian Cloos, Doris Hepp und Jan Costin Wagner
© NFP/ Jan Rasmus Voss bild 23 bis 24
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Tatort – Wie einst Lilly
ARD/HR
Redaktion: Jörg Himstedt
Produktion: HR – Fernsehspiel und Spielfilm
Produzentin: Liane Jessen
Regie: Achim von Borries
Buch: Christian Jeltsch
Kamera: Bernd Fischer
Schnitt: Stefan Blau
Darsteller: Ulrich Tukur, Barbara Philipp, Martina Gedeck, Fritzi Haberlandt, Vadim Glowna
LKA-Ermittler Felix Murot läuft nach der Diagnose „Hirntumor“ vor der Behandlung davon und widmet sich stattdessen seinem neuen Fall, den die Polizei vor Ort allerdings offiziell schon abgeschlossen hat. In einem Ruderboot auf dem Edersee wurde neben dem vermeintlichen
Selbstmörder eine Waffe aus dem RAF-Umfeld gefunden. Welche Rolle spielt die verschlossene
Wirtin der nahe gelegenen Pension? Und hinter welcher Story war der Erschossene als Journalist her? Von Kopfschmerzen geplagt, beginnt Murot, mit seiner „Lilly“, wie er den Tumor nennt, Zwiegespräche zu führen. Die Lage am nebelverhangenen Edersee wird immer mysteriöser – bis schließlich noch ein Mord passiert.
Der erste Tatort des Hessischen Rundfunks mit Ulrich Tukur als LKA-Ermittler.
Gäste: Achim von Borries, Christian Jeltsch, Barbara Philipp, Ulrich Tukur (angefragt), Liane Jessen, Jörg Himstedt
© HR/ Johannes Krieg Bild 25 bis 28
Landeshauptstadt Wiesbaden
-Der Magistrat-
Kulturamt / 4108
FernsehKrimi-Festival (9.-12.März 2011)
Schillerplatz 1-2
65185 Wiesbaden
Tel. +49 (0) 611 - 313608
Fax. +49 (0) 611 - 313961
Mobil: +49 (0) 176 - 21638164
fernsehkrimi-festival@wiesbaden.de
www.wiesbaden.de/fernsehkrimi-festival
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Veranstalter: Kulturamt der Landeshauptstadt Wiesbaden, Medienzentrum Wiesbaden e.V.
Filmbühne Caligari
Marktplatz 9,
65183 Wiesbaden
0611/315050

