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Erstmalig in der Geschichte des Fußballs

Das einzigartige Projekt des Künstlers Sandro Porcu - Prominente Unterstützer Dr. Guido Westerwelle und der Maler Neo Rauch

Erstmalig in der Geschichte des Fußballs traten gestern in Kirschau drei Mannschaften auf einem Ypsilon förmigen Spielfeld gleichzeitig gegeneinander an.

Das einzigartige Projekt des Künstlers Sandro Porcu wird durch die Euroregion Neisse-Nisa-Nysa gefördert und soll den wirtschaftlichen und kulturellen Austausch in der Region vorantreiben. Prominente Unterstützer sind Außenminister  Dr. Guido Westerwelle und der Maler Neo Rauch, der beim gelungenen Auftakt mit vor Ort war.

Kirschau, 19. Juni 2010 – Die unzähligen Stunden detaillierter Planung und aufwändigen Aufbaus haben sich gelohnt – dies bewies der Auftakt zum Kunst-Fußball-Projekt Trikick, das heute vor 1.600 Zuschauern Premiere feierte.

Bei dem vom Leipziger Künstler Sandro Porcu initiierten Projekt  traten drei 7-köpfige Mannschaften aus Deutschland, Polen und Tschechien gegeneinander an.

Gespielt wurde in Kirschau, einer Gemeinde, die mit ihrem bürgerschaftliches Engagement Berge versetzt – oder, wie im Fall von Trikick, ein einzigartiges 4.500 m² großes trilaterales Spielfeld entstehen lässt.

Südlich von Bautzen, im Zentrum des sächsischen Oberlandes an der Grenze zu Polen und Tschechien gelegen, ist die Gemeinde geradezu prädestiniert dafür, der Austragungsort des ersten Dreiländerspiels zu sein. Trikick ist ein „Nachspiel“ zum Oberland Performance Art Festival grenzART, das vom Kunstlabel obART organisiert wird.

Am Vormittag wurde Trikick im Rahmen einer Pressekonferenz offiziell vorgestellt. Auf dem Podium: Gerhard Watterott und  Magdalena Dziuk von der Euroregion Neisse, Sven Gabriel, Bürgermeister von Kirschau, Anna Latto, Bürgermeisterin der Gemeinde Podgórzyn, Sandro Porcu, Mike Salomon, künstlerischer Leiter obART und André Kohlschütter, Geschäftsführer des Kreisverbands Fußball Bautzen e.V.

Gerhard Watterott lobte Trikick als "ambitioniertes Vorhaben und herausragendes Projekt für die Region". Auch Sven Gabriel betonte den "euroregionalen Gedanken" und hob den "künstlerischen Aspekt" hervor.

 Anna Latto würdigte den innovativen Gedanken von Trikick und äußerte die Hoffnung, auf eine langfristige und nachhaltige Zusammenarbeit. Anschließend gab es eine gemeinsame Begehung des Spielfelds.

Um 14:30 Uhr traten dann die Mannschaften Gminy Podgôrzyn (Polen), Miasta Spindleruv Mlyn (Tschechien) und SV Großpostwitz-Kirschau (Deutschland) gegeneinander an. Als Sieger ging aus diesem Spiel der SV Großpostwitz-Kirschau heraus. Am Ende stand es -6 : -8 : 2 (Deutschland, Polen, Tschechien).

Ab 16:30 Uhr kämpften die deutsche Landkreisauswahl Bautzen, die polnische Landkreisauswahl Jelenia Gora und die tschechische Landkreisauswahl Liberec um den Sieg. Bei diesem Spiel lag die tschechische Mannschaft klar vorn.

Das Spiel endete -13 : -23 : 7. Die Minuspunkte ergeben sich aus den neuen Spielregeln, die für Trikick eingeführt wurden. Neben den Matches sorgte ein abwechslungsreiches sportliches und kulturelles Begleitprogramm für Unterhaltung.

Ab 20:30 Uhr wurde das WM-Spiel Kamerun gegen Dänemark gezeigt, inklusive einer Grußbotschaft des Bundestorwarttrainers Andreas Köpke.

Trikick ist auf drei Jahre angelegt, so dass viele weitere Turniere folgen werden.   Dafür ist ein fest installiertes Spielfeld geplant, das dank der Unterstützung der lokalen Unternehmen Lehman GmbH, RSD Metallbau Steglich, Hotel Bei Schumann und Kirschauer Aquakulturen umgesetzt werden wird.

Dabei ist der Trikick-Grundgedanke global und kann weltweit inszeniert und durchgeführt werden. Außenminister Dr. Guido Westerwelle lobte in seinem Grußwort „die Kunst über Eck zu denken“ und „aus dem Rechteck des Fußballfeldes auch gedanklich hinauszutreten.“, während Neo Rauch Trikick als „Beitrag zur Verständigung und Zusammenführung der Jugendlichen Polens, Tschechiens und Deutschlands“ würdigte.

Mike Salomon, künstlerischer Leiter des Kunstlabels obART, betonte am Ende des Tages noch einmal die Bedeutung des bürgerschaftlichen Engagements bei derartigen Projekten. "Gerade im ländlichen Raum kann man mit Sport eine erweiterte Oberfläche schaffen und über diese Kunst nachhaltig kommunizieren."

Der Trikick-Initiator Sandro Porcu, resümierte: "Trikick ist ein sehr schnelles Spiel. Wir hatten viele Bewerbungen von Mannschaften, die unbedingt auch spielen wollten.

Der Tag heute hat meine Vorstellungen weit übertroffen." Der Künstler hofft auf eine Fortführung des sportlichen Kunstprojektes und freut sich über die zahlreichen Anfragen zu einem neuen, extra für Trikick angelegten, Spielfeld. 

Trikick-Kooperationspartner

Sandro Porcu
Euroregion Neisse-Nisa-Nysa
obART

Frohe Zukunft Export, Leipziger Kreativagentur

netzideen GmbH, Online-Marketing Agentur

SSC SPORTS & SALES CONSULTING GmbH 

Pressekontakt:

Sophia Görlach

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