Noch bis zum 28. Februar stellt die im Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen gezeigte Ausstellung "Dance in My Experience" die Frage, was aus den oftmals utopischen Ideen der 68-er Zeit geworden ist. Nicht nur das gängige Politikverständnis wurde damals radikal in Frage gestellt, auch die Kunst sollte eine neue, auf die Gesellschaft und ihre Veränderungsmöglichkeiten ausgreifende Rolle erhalten.
Die gemeinsam mit der Kuratorin Cristina Ricupero entwickelte Schau argumentiert nicht historisch, sondern stellt Werke der jüngeren Gegenwartskunst ins Zentrum, die aus heutiger Perspektive auf die revolutionären Ideen von damals blicken:
Was ist von den Ideen und Idealen geblieben? Was ist Ausdruck der Zeit, was hat überzeitliche Qualitäten? Der Titel "Dance in My Experience" spielt auf den gleichnamigen Text des brasilianischen Künstlers Hélio Oiticica von 1965 an, der darin versucht, die Merkmale einer neuen zeitgemäßen Kunstform zu skizzieren.
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