Gesellschaft Freunde der Künste

Nachrichten und Veranstaltungen in unserem Archiv

25. bis 27. November 2011

cresc… Biennale für Moderne Musik in Frankfurt Rhein Main - Neue Dimensionen von Musik und Raum

Ein crescendo ungeahnter Klänge: Die Region Frankfurt Rhein Main verwandelt sich vom 25. bis 27. November 2011 in eine Hochburg der Gegenwartsmusik. Das neue Festival „cresc… Biennale für Moderne Musik Frankfurt Rhein Main“ bündelt die Kräfte hochklassiger Kulturinstitutionen.

In acht Konzerten an verschiedenen Spielstätten in Frankfurt und Darmstadt präsentieren das Ensemble Modern, das hr-Sinfonieorchester, die hr-Bigband und das IEMA-Ensemble sowie hochkarätige Gastensembles ein breites
Spektrum der Musik der Gegenwart von Schlüsselwerken des 20. und 21. Jahrhunderts bis hin zu Uraufführungen jüngerer Komponisten:

Neues und neu zu Hörendes.


Die erste Ausgabe des vom Kulturfonds Frankfurt RheinMain initiierten und
ermöglichten Festivals des Ensemble Modern und des hr-Sinfonieorchesters in
Kooperation mit dem Internationalen Musikinstitut Darmstadt und in Zusammenarbeit mit dem Institut für zeitgenössische Musik der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst und der Internationalen Ensemble Modern Akademie widmet sich dem Thema „Musik und Raum“.

Die beiden Dimensionen werden in neue ungewohnte Zusammenhänge gebracht und dem Publikum so überraschende Hörerlebnisse eröffnet. Im Zentrum des Festivals steht in seiner Doppelbegabung als Komponist und
Architekt Iannis Xenakis.

Werke wie „Alax“ für drei Ensembles oder „Terretektorh“ für 88 im Publikum verteilte Musiker sprengen die klassische Konzertsituation, heben die
räumliche und psychologische Barriere zwischen Musikern und Publikum auf und
ermöglichen so eindrucksvolle Raumerfahrungen.

Neue Hör- und Klangräume eröffnen auch die Neukompositionen zum Festivalthema der Teilnehmer des Internationalen Kompositionsseminars, einer weltweit singulären Einrichtung der Internationalen Ensemble Modern Akademie, ermöglicht durch die Allianz Kulturstiftung.

In der ersten Arbeitsphase im Februar 2011 hatten die Komponisten aus China, Deutschland, Island, Slowenien, Ungarn und der Schweiz die Möglichkeit ihre Werke im direkten Dialog mit dem Ensemble Modern und dem hr-Sinfonieorchester zu entwickeln: Klangeffekte, Techniken und Konstellationen konnten erprobt, neue Impulse verarbeitet werden.

Die Ergebnisse werden im Eröffnungs- und Abschlusskonzert des Festivals erstmals zu hören sein. Mit dem Ensemble intercontemporain aus Paris wird eines der traditionsreichsten Ensembles der Neuen Musik unter Leitung seiner Chefdirigentin Susanna Mälkki zu Gast sein.

Aus New York kommt das 2003 gegründete JACK Quartet, ein junges
Streichquartett, das in den letzten Jahren zu einer der führenden Formationen für die zeitgenössischen Errungenschaften dieses Genres avancierte.

Das aus Berlin stammende Ensemble zeitkratzer bringt mit „Xenakis [a]live!“ zusätzlich den Aspekt der Improvisation mit ins Spiel, ein Terrain, auf dem sich auch die hr-Bigband und der energiegeladene Multikünstler Christian Lindberg mit ihren spezifisch eigenen Erfahrungshorizonten bewegen werden.

Als Gast-Dirigenten stehen Johannes Kalitzke und Matthias Pintscher am Pult des Ensemble Modern, des hr-Sinfonieorchesters und des IEMA-Ensemble.


Das Konzertprogramm des Festivals wird ergänzt durch ein Symposium, das in
Kooperation mit dem Institut für zeitgenössische Musik der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main stattfindet, sowie eine Ausstellung der Bayerischen Architektenkammer, die in Zeichnungen, Fotografien, Partituren und musikalischen Skizzen die Symbiose von Architektur und Musik im Schaffen
Xenakis‘ anschaulich macht.

25. bis 27. November 2011

Vorverkauf ab 01.08.2011 unter www.cresc-biennale.de und www.hr-ticketcenter.de

 

Marie-Luise Nimsgern (Ensemble Modern)

und Brigitte Schulz (hr-Sinfonieorchester)

c/o Deutsche Ensemble Akademie

Tel. +49 (0)69 943 430-14

nimsgern@cresc-biennale.de

schulz@cresc-biennale.de

www.cresc-biennale.de