Hamburg (ots) - Die deutsche Kommunikationsbranche gibt sich idealistisch. Nur etwa ein Viertel der Pressestellen und PR-Agenturen will mit Hilfe von Content Marketing zusätzliche Leads generieren und Umsätze steigern. Die Prioritäten liegen woanders: In erster Linie will die Branche Relevanz erzeugen, ihr Image verbessern und die Kundenbindung erhöhen. Das zeigt der PR-Trendmonitor 2015 von news aktuell und Faktenkontor.
Demzufolge betreiben bereits mehr als die Hälfte aller Unternehmen Content Marketing (51 Prozent). Die PR-Agenturen liegen noch weiter vorn. Knapp zwei Drittel von ihnen sind bereits aktiv (60 Prozent), jede Siebente ist außerdem in der Planung (15 Prozent). Allerdings hat nicht immer die Pressestelle eines Unternehmens den Hut auf, wenn es um Content Marketing geht.
Nur bei gut einem Drittel der deutschen Firmen steht die Kommunikationsabteilung in der Verantwortung (37 Prozent). Bei knapp der Hälfte sind es die Marketingexperten (47 Prozent). Interessant auch: Bereits fast jedes zehnte Unternehmen hat eine eigene Abteilung fürs Content Marketing aufgebaut (neun Prozent).
Laut PR-Trendmonitor steht bei Unternehmen "Relevanz erzeugen" ganz oben auf der Agenda für das Content Marketing (44 Prozent). PR-Agenturen dagegen wollen in erster Linie "Themenführerschaft erobern" (46 Prozent). Erstaunlich ist, dass nur etwa ein Viertel der Unternehmen und PR-Agenturen für die Vertriebsabteilung konkrete Leads generieren will (25 Prozent / 28 Prozent). Etwa ebenso wenig Firmen und Agenturen wollen mit Hilfe von Content Marketing für wachsende Umsätze sorgen (20 Prozent / 29 Prozent).
Weitere Ergebnisse des PR-Trendmonitors:
Ein zu kleines Team für zu viele Aufgaben: Das ist der Hauptgrund für Frust in den Presseabteilungen der Unternehmen. 40 Prozent der Befragten geben an, dass sie die Fülle der Aufgaben nicht mehr zufriedenstellend bewältigen können. Bei den PR-Agenturen sieht es anders aus: Hier sorgt der Mangel an Budget für den größten Frust (35 Prozent).
Sparkasse streicht Produktwerbung und investiert in Content
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Wie Mediaagenturen ihre Geschäfte machen - Ein Skandall erster Güte
Das ist heute Realität im Mediabusiness: "Frag nicht, was das Medium für deinen Mandanten tun kann, frag, was das Medium für dich tun kann." So stellt sich die Situation nach zahlreichen Gesprächen mit Auditoren, Vermarktern, Agenturen und großen Werbekunden dar. "Was gibt’s du mir, wenn ich bei dir buche?" Das ist die Frage, mit der Medien wieder und wieder von Mediaagenturen konfrontiert werden. Weiter lesen auf wuv.
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