Heiter, lässig, humorvoll, subtil.' Das sind Begriffe, die einem bei Clemens Pasch einfallen. Seine Figuren atmen die Intimität erlebter Lebensnähe; die plastischen Qualitäten seiner Arbeiten zeigen sich im Nuancenreichtum der Oberflächen, im sicheren Rhythmus der Volumina und der souveränen Verspannung der Linien im Raum.
Zum 100. Geburtstag Clemens Paschs zeigt die Galerie Abrahams jetzt eine umfangreiche Werkschau, die wesentliche Schaffensphasen des Künstlers umfasst. Sie würdigt damit eine kreative Persönlichkeit, dem „…der Mensch nie zur Gewohnheit geworden ist.“ (Ulrich Gertz) Clemens Pasch gehört einer Bildhauergeneration an, die nach dem Zusammenbruch der Hitler-Diktatur das Menschenbild der figürlichen Plastik neu definiert hat. ‚Unmittelbar’, ‚sinnlich’, ‚natürlich’, ‚unverbogen’ und ‚unverbraucht’ sind die Stichworte.
Ein humaner Ethos nimmt hier Gestalt an, ohne Pathos und nicht mythologisch verschachtelt. Der neue Mensch im Nachkriegsdeutschland strahlt Nähe, Lebensfülle und jugendliches Potential aus.
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galerie abrahams
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