Als Mozart am 5. Dezember 1791 starb, hatte er seine Totenmesse noch längst nicht vollendet. Vollständig ausgeschrieben war lediglich der „Introitus“. Weil aber seine Frau Constanze auf das Honorar angewiesen war, ließ sie die übrigen Teile von Franz Xaver Süßmayr vollenden.
Die nach wie vor gängige Fassung des Mozart-Schülers wird auch in diesem Konzert zur Aufführung kommen. Doch was davon stammt eigentlich original aus Mozarts Feder?
Christoph Spering geht dieser Frage auf den Grund. Bevor das Werk komplett erklingt, lässt er deshalb Das Neue Orchester und den Chorus Musicus Köln nur die Noten spielen bzw. singen, die Mozart vor seinem Tode selbst zu Papier gebracht hat.
Der für seine unterhaltsamen Gesprächskonzerte bekannte Dirigent wird den ersten Teil des Abends selbst moderieren und das Phänomen der „Requiem“-Fragmente erklären. Eine spannende Reise in die Werkstatt des Komponisten!
Die Solo-Partien übernehmen Bibiana Nwobilo (Sopran), Eva Vogel (Alt), Thomas Jakobs (Tenor) und Yorck Felix Speer (Bass).
Konzert am Sonntag, 6. November 2011 um 17:00 Uhr
Karten (Preise (€): 15,-/30,-/35,-/45,-/50,-/55,- zzgl. Systemgebühr) und Infos unter T 02 01 81 22-200 und www.philharmonie-essen.de.
Christoph Dittmann
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