Seit 2005 gehört Christian Fries als Schauspieler und Regisseur zum Ensemble des Stadttheaters Gießen. Doch eigentlich sorgt der 59-jährige Theatermacher mit abgeschlossenem Musikstudium gerade als Autor für Furore.
Im „hr2-Doppel-Kopf“ erzählt das Multitalent am Mittwoch, 23. März, von 12.05 bis 13 Uhr von seiner ungewöhnlichen „Mehrspur-Existenz“.
Christian Fries, 1959 in Duisburg geboren, spielt in Gießen aktuell unter anderem die Hauptrolle in Max Frischs „Graf Öderland“. Im Mittelpunkt steht für ihn aber die Arbeit als Schriftsteller:
„Ich schreibe aus offenen oder halbvernarbten Wunden heraus“, sagt Fries, der im vergangenen Jahr für den Ingeborg-Bachmann-Preis nominiert und nach Klagenfurt eingeladen worden war. Die Radiohörer erfahren im „hr2-Doppel-Kopf“ außerdem, warum aus Christian Fries kein Konzertpianist geworden ist, obwohl er an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf ein Klavierstudium erfolgreich abgeschlossen hat.
Seit rund sieben Jahren steht die Sendung „Doppel-Kopf“ in hr2-kultur für lebendige Gesprächskultur im Radio. An jedem Wochentag sprechen interessante Persönlichkeiten aus Kultur, Wissenschaft und Politik eine Stunde lang über ihr Leben.
hr2-kultur: „Doppel-Kopf“ – Am Tisch mit Christian Fries
Gastgeber: Claus Gnichwitz
Sendung: Mittwoch, 23. März, 12.05 - 12.55 Uhr
Wdh. 23.05 - 23.55 Uhr
Der deutsche Schauspieler, Regisseur, Musiker und Autor Christian Fries
Foto: Amrei-Marie aus de.wikipedia.org

