Der britische Songwriter, Sänger und Multiinstrumentalist Charlie Simpson ist erst 27, blickt aber bereits auf eine über zehnjährige Karriere als erfolgreicher Profimusiker. Simpson ist ein engagierter Wanderer zwischen den musikalischen Welten, der zunächst mit der Pop-Punkband Busted große Erfolge feierte, sich im Anschluss mit Fightstar seiner Liebe zum Post-Hardcore und Alternative Metal widmete und zuletzt als akustischer Solokünstler reüssierte.
Sein Solodebüt „Young Pilgrim“ erschien in seiner Heimat im August 2011 und stieg direkt auf Platz 6 der britischen Albumcharts, seit August 2012 ist es europaweit erhältlich. Vom 11. bis 13. November kommt Charlie Simpson erstmals für drei Solo-Shows in Berlin, Köln und München nach Deutschland.
Dass der 1985 in Woodbridge geborene Charlie Simpson eine Laufbahn als Profimusiker anstreben würde, zeichnete sich schon in Kindertagen ab. Simpson stammt aus einer äußerst musikalischen Familie, deren Wurzeln zurückreichen bis ins frühe 19. Jahrhundert.
Ein Vorfahre war der Komponist und Dirigent Sir William Sterndale Bennett, eine bedeutende Figur der britischen Klassik und ein wichtiges Vorbild für den jungen Charlie, der schon früh Gitarre, Piano, Schlagzeug und viele weitere Instrumente erlernte. Mit 15 stieg er bei der Pop-Punk-Formation Busted ein, die innerhalb weniger Jahre über drei Millionen Alben verkaufte, zwei BRIT Awards und diverse andere Preise abräumte.
Für den ambitionierten Musiker war dies aber nur ein gelungener Einstieg in eine selbstbestimmte Karriere, die nicht nur von Anerkennung, sondern von aufregender, individueller Musik getragen wird. Deshalb gründete er 2003 die Post-Hardcore-Band Fightstar, die seinen musikalischen Vorlieben weitaus mehr entsprach. Auch Fightstar war umgehend großer Erfolg beschieden. Allmusic beschrieb ihn als „einzigen britischen Musiker, dem der Übergang vom internationalen Popstar zum authentischen Alternative Rock-Frontmann“ gelungen sei.
Zwischen 2005 und 2009 veröffentlichten Fightstar drei von der Kritik wie den Fans gefeierte Alben, bevor sich die Mitglieder eine Auszeit verordneten, um anderen Projekten nachzugehen. Zwei von ihnen verfolgten die Produktion des Horrorfilms „In God We Trust“, der im vergangenen April fertiggestellt wurde und in dem Simpson eine der Hauptrollen übernahm.
Neben einer weiteren Filmarbeit – diesmal als Komponist des Scores zu dem Ende des Jahres erscheinenden Film „Everyone Is Going To Die“ – nutzte Charlie Simpson die Auszeit für die Aufnahmen zu seinem ersten Soloalbum „Young Pilgrim“, das er fast im Alleingang und nur unterstützt durch den Produzenten Danton Supple (Coldplay, The Cure) einspielte.
Darauf präsentiert sich der aufregende Songwriter und ausgezeichnete Sänger von einer völlig neuen Seite: Sein 70s-beeinflusster Vintage-Folk ist angelehnt an einige seiner persönlichen Helden, von Jackson Browne bis Bonnie „Prince“ Billie, von Elliott Smith bis Crosby, Stills & Nash.
„Young Pilgrim“ entwickelte sich in England sofort nach Veröffentlichung zum Hit: Es eroberte Platz 6 der britischen Charts, die Singleauskoppelung „Down, Down, Down“ wurde von BBC Radio 1 zur „Record of the Week“ gekürt. Nachdem Charlie Simpson zunächst seine Heimat mit Live-Shows begeisterte, erschien das Album Mitte 2012 europaweit und erhielt flächendeckend überragende Kritiken. Sein zweites Soloalbum erscheint zwar erst Anfang 2013, man darf aber fest damit rechnen, dass Charlie Simpson auf den anstehenden Deutschland-Konzerten die ersten neuen Songs vorstellen wird.
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| Allgemeiner Vorverkauf: 21.09.2012, 09:00 Uhr, www.eventim.de | |||||||||||||


Charlie Simpson Foto: GFDK/MLK