Gesellschaft Freunde der Künste

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am Dienstag, den 29. März 2011, um 20.00 Uhr

"Cevdet und seine Söhne" - Lesung und Gespräch mit Orhan Pamuk dem Türkischen Literaturnobelpreisträger

Der türkische Literaturnobelpreisträger stellt am Dienstag, den 29. März 2011, um 20.00 Uhr im Renaissance-Theater Berlin seinen ersten Roman vor, der jetzt in deutscher Übersetzung erscheint: "Cevdet und seine Söhne".

Pamuks erster Roman erzählt die Geschichte einer Istanbuler Familie über drei Generationen und zeichnet zugleich den Weg der Türkei in die Moderne: Im Jahre 1905 fährt der aufstrebende junge Geschäftsmann Cevdet mit der Kutsche kreuz und quer durch die Stadt.

Er besucht seine Familie und wird dabei mit verschiedenen Konfessionen, sozialen Verhältnissen und Weltanschauungen konfrontiert. Dreißig Jahre später, nach der Machtübernahme und den radikalen Reformen Atatürks, stehen Cevdets drei Kinder und ihre Freunde im Mittelpunkt.

Eindringlich, nuanciert und stimmungsvoll schildert Pamuk den Aufstieg und allmählichen Niedergang einer Dynastie und erweist sich bereits in seinem Debütroman als Erzähler von Weltrang. Gerhard Meier übersetzte den Roman aus dem Türkischen.

Orhan Pamuk, 1952 in Istanbul geboren, studierte Architektur und Journalismus. Für seine Romane erhielt er u. a. 2003 den Impac-Preis, 2005 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels sowie 2006 den Nobelpreis.

Auf Deutsch erschienen u. a. die Romane "Rot ist mein Name" (2001), "Schnee" (2005), "Die weiße Festung" (Neuausgabe 2005), "Das Museum der Unschuld" (2008); außerdem die Essaybände "Der Blick aus meinem Fenster" (2006), "Istanbul" (2006) und "Der Koffer meines Vaters" (2010).

Orhan Pamuk
"Cevdet und seine Söhne"*
mit Joachim Sartorius und Recai Hallaç
Di, 29.03.11 | 20.00 Uhr | Renaissance-Theater Berlin

Berliner Festspiele
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