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Was auf der grünen Wiese begann

„Camping Hopfensee“ feiert 70 Jahre Jubiläum in Füssen im Allgäu

Sein nunmehr 70-jähriges Bestehen feiert 2024 der Fünf-Sterne-Superior-Campingplatz Hopfensee in Füssen im Allgäu.

Der von Herta und Eduard Mayr gegründete Zeltplatz am Ostufer des Voralpengewässers ist immer noch ein Familienbetrieb – in mittlerweile vierter Generation.

Eröffnet wurde das Allgäuer Urlaubsdomizil 1954:

Damals suchte die Münchner Ortsgruppe des Deutschen Camping-Clubs für Pfingsten eine Stelle zum Zelten und wurde auf einer grünen, frisch gemähten Wiese in Hopfen am See, heute ein Ortsteil von Füssen, fündig.

So war der Campingplatz geboren. Von da an reisten jedes Jahr mehr Sommerfrischler an, zuerst mit Zelten, später mit Wohnwagen.

Seit 1980 die hauseigene Gesundheitsabteilung entstand, können Gäste ihre ambulante Kneippkur sogar direkt am Ganzjahresplatz absolvieren.

Nach einem Brand im Badehaus investierte die Familie 1995 in einen eigenen Wellnessbereich. Bis heute zählt das 1001-Nacht-Spa mit diversen Treatment-Räumen, Hallen- und Dampfbad sowie zwei Saunen zu den Highlights von „Camping Hopfensee“.

Nach zahlreichen Erweiterungen umfasst dieser heute neben 370 Komfortstellplätzen für Wohnmobile und Caravans vier Ferienhäuser, das Restaurant „Tante Paula“ und einen Lebensmittelmarkt.

2021 hat der Deutsche Tourismusverband (DTV) den Platz als ersten in Deutschland für seine vielfältigen Freizeitangebote wie den direkten Seezugang, den langen Badesteg und sogar einen eigenen Skilift mit dem „Superior“-Prädikat ausgezeichnet.

Der ADAC zählt „Camping Hopfensee“ seit 1982 zu den „europäischen Superplätzen“, auch der Online-Campingführer „camping info“ listet ihn unter Europas Top 100.

Mittlerweile begrüßt „Camping Hopfensee“ Urlauber aus Deutschland, Italien, Schweiz, England, den Benelux-Staaten, Frankreich und Polen.

„85 Prozent unserer Camper sind Stammgäste“, sagt Eduard Mayr. Mittlerweile kommen sie sogar in dritter oder vierter Generation – samt Nachwuchs, der sich unter anderem im Zwergerlbad und -pavillon vergnügt, für ältere Kinder und Jugendliche gibt es ein eigenes Spielhaus.

Vor ein paar Jahren übernahmen die Enkel Dana Samer, Aylin Eisenschmid und Silvan Mayr Zacek den Betrieb.

„Früher waren die neun Hektar unser Garten und Spielplatz“, so Dana Samer. Heute hat jedes der drei Geschwister seinen eigenen Aufgabenbereich.

„Es ist eine große Herausforderung, das Niveau zu halten, das die Großeltern und Eltern uns vorgelebt haben“, sagt Dana.

„Wir sind sehr dankbar für das Fundament, das sie mit dem Campingplatz gelegt haben. Und stolz, in ihre Fußstapfen zu treten.“