Der Lebemann Algernon Moncrieff hat sich Bunbury als hilfsbedürftigen Kameraden erfunden, um dem gesellschaftlichen Rigorismus seiner Tante Lady Bracknell zu entgehen. All die sozialen Verpfl ichtungen hindern ihn nur daran, ein unbeschwertes Leben zu führen. Sein Freund Ernst Worthing veranstaltet
eine ähnliche Geheimniskrämerei um seinen Bruder Jack.
Die beiden Individualisten tricksen den ordnungsfi xierten Verhaltenskodex der viktorianischen Gesellschaft und deren strenge Gepfl ogenheiten aus: Wenn man „Ernst“ heißen muss, um von der Dame seines Herzens erhört zu werden, müssen eben die nötigen Zufälle herbeigeführt werden, um die formalen Konditionen zu erfüllen.
Der Ire Oscar Wilde avancierte kometenhaft zum britischen „Nationaldichter“. Seine Stücke changieren zwischen Komödie und Gesellschaftssatire und zeichnen sich durch geschliffene, pointenreiche Dialoge aus. In seinen Stücken parodiert er das Großbürgertum, das er aus eigener Zugehörigkeit bestens
kannte. BUNBURY ist Zeile für Zeile gespickt mit Bonmots, die die Zuschauer amüsieren, gleichzeitig aber auch die Oberfl ächlichkeit der Gesellschaft klar machen.
Premiere: 9. Oktober 2010 | 19:30 | Großes Haus
Vorstellungen: 10., 13.-15., 17., 21.-24., 29.-31. Oktober 2010
Schulvorstellung: 28. Oktober | 10:00
Pressegespräch: 4. Oktober 2010 | 14:15
Kontakt
Dirk Müller
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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