Gesellschaft Freunde der Künste

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Schauspiel nach dem Roman von Thomas Mann

Buddenbrooks - PREMIERE am Theater Freiburg, 10.10.2009

Buddenbrooks ist die Genealogie einer Kaufmannsfamilie über vier Generationen, die vom strahlenden Erfolg bis in die Auflösung der Firma und zugleich der Familie erzählt wird.Buddenbrooks ist unsere eigene Geschichte: Die scheinbar unauflösbare Verbindung von Arbeit, Leistung und Gesellschaftsfähigkeit bzw. menschlicher Würde. Wer erfolgreich ist, verdient das Leben.

Wer anders leben muss oder will, hat es schwer, auch bei den Buddenbrooks. Vitale Gier verbindet sämtliche Familienmitglieder, Ernten und Ehen werden nach demselben Prinzip »gekauft« – und wieder verkauft. Thomas Manns literarische Analyse ist von allerhöchster Aktualität und bereitet durch ihre subtile Ironie großes Vergnügen. Wir gehen in dieser Inszenierung jedoch noch einen Schritt weiter und blicken aus einer utopischen postkapitalistischen Gesellschaft auf unsere bürgerlichen Kampfschauplätze.

Entstehungsgeschichte

Ein Band mit Novellen Manns war 1898 im S. Fischer Verlag  unter dem Titel Derkleine Herr Friedemann erschienen. Der Verleger Samuel Fischer hatte das Talent des jungen Autors erkannt und ermutigte ihn in einem Brief vom 29. Mai 1897, einen Roman zu schreiben: „Ich würde mich aber freuen, wenn Sie mir Gelegenheit geben würden, ein größeres Prosawerk von Ihnen zu veröffentlichen, vielleicht einen Roman, wenn er auch nicht so lang ist.“.

Buddenbrooksentstand in der Zeit von Oktober 1896 bis zum 18. Juli 1900. Mann erwähnt den Roman erstmals in einem Brief an einen Freund, Otto Grautoff, vom 20. August 1897. Vorausgegangen war Ende Mai 1895, ebenfalls in einem Brief an Otto Grautoff, die Erwähnung eines Familienromans in einer autobiografischen Skizze. Im „Lebensabriß“ beschreibt Thomas Mann den Beginn der Arbeiten während seines Aufenthalts in Palestrina.

Im Verlauf der nächsten Jahre wuchs der Roman zu seinem heute bekannten Umfang an. Am 18. Juli 1900 schloss Thomas Mann das Manuskript ab und schickte es am 13. August 1900 an Samuel Fischer. Der Verleger bat den Autor zunächst, das Manuskript um die Hälfte zu kürzen, was dieser jedoch ablehnte. Schließlich erschien der Roman ungekür

Regie & Dramaturgie: Viola Hasselberg

Bühnenbild: Anna Börnsen

Kostüme: Margret Burneleit

Musik: Thomas Seher

Video: Philipp Hochleichter

Beleuchtung:Markus Bönzli

Mit:

Lena Drieschner

Bettina Grahs

Hendrik Heutmann

Ben Daniel Jöhnk

Rebecca Klingenbe

Jennifer Lorenz

Andreas Helgi Schmid

Ullo von Peinen

Musiker:

Thomas Seher

Spieldaten:

Premiere am 10.10.2009, 19.30

11.10.2009, 19.30

15.10.2009, 19.30

17.10.2009, 19.30

18.10.2009, 19.30

23.10.2009, 19.30

25.10.2009, 19.30

6.11.2009, 19.30

21.11.2009, 19.30

10.12.2009, 19.30

12.12.2009, 19.30

19.12.2009, 19.30

29.01.2010, 19.30

05.02.2010, 19.30

23.02.2010, 19.30