Gesellschaft Freunde der Künste

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Blick in die Innenräume real existierender Demokratien

Buchpräsentation „Doris Maximiliane Würgert – bitte Abstand halten“ am Samstag/Sonntag, 27./28. November im Kunstraum München

In ihrem Fotobuch „bitte Abstand halten“ wirft die Künstlerin Doris Maximiliane Würgert 
(geb. 1960, lebt und arbeitet in München) einen Blick in die Innenräume real
existierender Demokratien. Ihr Interesse richtet sich auf jene vom Staat eingerichteten
öffentlichen Räume, die Verbindung zu den BürgerInnen aufnehmen: Behörden, Ämter und
andere öffentliche Einrichtungen. Öffentlich sind diese Räume im doppelten Sinn: Zum
einen sind diese für alle (verwalteten) BürgerInnen bestimmt und somit „öffentlich“
zugänglich. Zum anderen bilden sie das nach außen gekehrte Gesicht des Staates, in dessen
Gestaltung sich das Verhältnis zwischen Staat und BürgerIn spiegelt.

Doris Maximiliane Würgert zeigt in ihrer Fotoserie „bitte Abstand halten“ Innenräume von
Behörden und Ämtern in der niederbayerischen Stadt Landshut, wie Arbeitsamt,
Ausländeramt, Bauamt, Einwohnermeldeamt, Finanzamt, Fundamt, Gericht, Sparkasse, Rathaus
und Regierungssitz. Die Aufnahmen zeigen überwiegend Orte des Durchgangs – Flure, Gänge,
Warteräume – ausgestattet mit staatlich verordnetem Mobiliar. Der reduzierte
institutionelle Funktionalismus verwandelt sich in Würgerts Aufnahmen in
stilllebenartige, räumliche Arrangements.

 

Einführung: Heinz Schütz

Öffnungszeiten:
Samstag, 27.11., ab 18 Uhr
Sonntag, 28.11., 14 bis 18 Uhr


Anlässlich der Buchpräsentation am Samstag/Sonntag, 27./28. November (bitte beachten Sie
die Sonderöffnungszeiten) ist im kunstraum muenchen außerdem eine Videoarbeit der
Künstlerin zu sehen, die ebenfalls ortsbezogen in Landshut entstanden ist, sowie eine
Auswahl Fotografien aus der Publikation.

Die Publikation erscheint dank der freundlichen Unterstützung der Erwin und Gisela von
Steiner-Stiftung.

„Doris Maximiliane Würgert – bitte Abstand halten“
München: Eigenverlag, 2010
68 Seiten, 32 Farbabbildungen, handgebunden.
Auflage: 50
Preis: tba

 

 

kunstraum muenchen
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Pressekontakt: 

 

Ann-Kathrin Strecker

 

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