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Die Verleihung erfolgt im Rahmen der Buchmesse

Buch: Der Julius-Campe-Preis geht in diesem Jahr an den Publizisten und Moderator Roger Willemsen

Der Julius-Campe-Preis, den der HOFFMANN UND CAMPE VERLAG 2011 zum zehnten Mal verleiht, geht in diesem Jahr an den Publizisten und Moderator Roger Willemsen.


Die Auszeichnung des HOFFMANN UND CAMPE VERLAGS gilt
Persönlichkeiten, die sich auf herausragende Weise literaturkritische und
literaturvermittelnde Verdienste erworben haben.

Der Preis ist mit 99 Flaschen edlen Weins und des bei HOFFMANN UND CAMPE erschienenen Faksimiles der „Französischen Zustände“ Heinrich Heines dotiert. Die Verleihung erfolgt im Rahmen des Buchmesse-Empfangs um 11.00 Uhr am
Freitag, den 14. Oktober 2011, in der Alten Oper Frankfurt.


Roger Willemsen ist ein in seiner Vielseitigkeit einzigartiger Kulturschaffender.
Profundes Wissen, hervorragende Beobachtungsgabe, Witz, Intelligenz und höchst kreativer Umgang mit Sprache machen ihn zu einem lehrreichen Kulturkritiker, kurzweiligen Moderator und geistreichen Autor.

Werk, Wirken und Persönlichkeit Roger Willemsens sind für das deutschsprachige Publikum, für Veranstalter und Verlage nicht hoch genug zu schätzen.


Roger Willemsen, 1955 in Bonn geboren, Autor, Honorarprofessor an der
Humboldt-Universität und Bühnen-Erzähler, war Übersetzer, Herausgeber
und Korrespondent, ehe er 1991 zum Fernsehen kam, wo er in den
folgenden 15 Jahren gut zweitausend Interviews führte, Kultursendungen
produzierte, Filme drehte.

Er interviewte u.a. Audrey Hepburn, Yasser Arafat, Michail Gorbatschow, Madonna, Yehudi Menuhin, Pierre Boulez, Margaret Thatcher, den Dalai Lama, König Hussein von Jordanien.

Willemsen wurde mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Grimme-Preis in
Gold, dem Bayerischen Fernsehpreis und für sein literarisches Arbeiten
u.a. mit dem Rinke-Preis für „Der Knacks“.

Er arbeitet als Kulturvermittler regelmäßig u.a. mit der Berliner Philharmonie, der Philharmonie Niedersachsen, dem Bayerischen Rundfunkorchester, der WDR Bigband, dem Ensemble Resonanz und Musikern wie Daniel Hope, Frank
Chastenier, Olena Kushpler.

Seine Bücher – u.a. „Gute Tage“, „Afghanische Reise“, „Hier spricht Guantánamo“, „Der Knacks“ - wurden in viele Sprachen übersetzt. Zuletzt erschien „Die Enden der Welt“. Willemsen arbeitet für mehrere humanitäre Organisationen, u.a. ist er Schirmherr des Afghanischen Frauenvereins.


Die Julius-Campe-Preisträger der vergangenen Jahre waren


2010: Elke Heidenreich
2009: Elisabeth Niggemann
2008: Wendelin Schmidt-Dengler (posthum)
2007: Klaus Reichert
2006: Michael Naumann
2005: Jan Philipp Reemtsma
2004: Joachim Kaiser
2003: Heinrich Detering
2002: Martin Walser

 

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