Vor allem mit den Werken Joseph Haydns begeisterte die Cappella Coloniensis in den vergangenen Jahren das Publikum in der Philharmonie Essen. In dieser Spielzeit setzt das renommierte Originalklang-Ensemble seinen Zyklus mit zwei Konzerten fort. Auf dem Programm stehen diesmal vier der berühmten „Londoner Sinfonien“.
Am Samstag, 29. September 2012, um 20 Uhr erklingen zunächst die Sinfonien Nr. 99 Es-Dur, Hob. I:99, und Nr. 101 D-Dur, Hob. I:101 („Die Uhr“). Die Leitung hat Bruno Weil, künstlerischer Leiter des Ensembles, der das Konzert darüber hinaus moderiert.
Die ersten Teile des Haydn-Zyklus’ wurden bereits als Livemitschnitte auf CD veröffentlicht. Als „sinfonische Einspielung des Jahres“ gewann Auftakt-Folge der „Londoner Sinfonien“ sogar den „ECHO Klassik“-Preis 2010. Denn die Künstler, so die Jury, „begeistern mit ihrer Aufnahme nicht nur durch packendes und intelligentes Spiel, sondern auch durch ein überzeugendes nicht alltägliches Konzept:
Weil stellte bei den mitgeschnittenen Konzerten nämlich jedem Werk eine erläuternde Einführung voran, die ebenfalls aufgezeichnet wurde und hier die gelungene Interpretation sinnvoll ergänzt.“ Die 1954 gegründete Cappella Coloniensis gilt als das erste Orchester weltweit, das im Sinne der historischen Aufführungspraxis musizierte.
Mit zwei weiteren Sinfonien wird der Zyklus am 16. Februar 2013 in der Philharmonie fortgesetzt.
Sa., 29. September 2012, um 20 Uhr
Karten (Preise (€): 15,-/25,-/30,-/35,-/40,-/45,- zzgl. 10% Systemgebühr) und Infos unter T 02 01 81 22-200 und www.philharmonie-essen.de.


Bruno Weil, Fotoquelle Veranstalter