Mit Johannes Brahms und Ludwig van Beethoven stehen zwei Legenden der Musikgeschichte auf dem Programm des 3. Sinfoniekonzerts am 16. und 17. November 2014. Trotz dieser Gemeinsamkeit könnten die auf dem Programm stehenden Werke entstehungsgeschichtlich und inhaltlich unterschiedlicher nicht sein: Während das 1. Klavierkonzert von Johannes Brahms geprägt ist von persönlichen Emotionen begründet im Selbstmordversuch und späteren Tod seines engen Freundes Robert Schumann sowie einer heiklen, unerfüllten Liebe stellt Ludwig van Beethovens 7. Sinfonie mit ihrem kämpferischen nationalen Duktus eine Huldigung an die Soldaten der Befreiungskriege dar, „die uns so viel geopfert haben“.
Konzert in Deutschland
Interpretiert werden diese beiden so gegensätzlichen Werke vom Sinfonieorchester Wuppertal unter der Leitung des Generalmusikdirektors Toshiyuki Kamioka. Den solistischen Part in Brahms‘ ersten Klavierkonzert übernimmt der 1982 geborene Pianist Alexey Chernov. Es wäre ein zum Scheitern verurteilter Versuch, alle Preise auflisten zu wollen, die Chernov bisher gewonnen hat. Seine Karriere begann früh und wird seither von zahlreichen Konzertauftritten geprägt. Ausgebildet wurde er am Tschaikowski-Konservatorium in Moskau sowie am Royal College of Music in London.
Konzert in Wuppertal
So., 16. November 2014, 11 Uhr
Mo., 17. November 2014, 20 Uhr
Historische Stadthalle Wuppertal, Großer Saal
3. Sinfoniekonzert
Alexey Chernov, Klavier
Sinfonieorchester Wuppertal
Toshiyuki Kamioka, Leitung
Johannes Brahms: Klavierkonzert Nr. 1 d-Moll op. 15
Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 7 A-Dur op. 92
Konzerteinführung Montag 19 Uhr mit Prof. Dr. Lutz-Werner Hesse
Karten:
Einzelkarten: 12,00 EUR – 39,50 EUR / erm. 6,00 – 19,75 EUR
Kulturkarte Ticket-Hotline (0202) 5 63 76 66
CityCenter Schlossbleiche 40, 42103 Wuppertal
und alle bekannten KulturKarte-Vorverkaufsstellen
Lena Voss, Öffentlichkeitsarbeit
l.voss@sinfonieorchester-wuppertal.de


en solistischen Part in Brahms‘ ersten Klavierkonzert übernimmt der 1982 geborene Pianist Alexey Chernov. Quelle: Sinfonieorchester Wuppertal