Gesellschaft Freunde der Künste

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vom 19.-22. November 2012

Booker-Preisträger Howard Jacobson kommt mit neuem Roman auf Lesereise

Howard Jacobsen begeisterte bereits 2011 mit „Die Finkler-Frage“ das deutschsprachige Publikum und die Presse gleichermaßen. Nun ist er zurück mit einem Roman voll knisternder Erotik, Sprachwitz und Ironie.

Der Roman „Liebesdienst“, der am 12. November 2012 bei der DVA erscheint, ist die schockierend offene Geschichte von Felix Quinn, der die Erotik seines Ehelebens mit einem riskanten Experiment um eine neue Dimension der Leidenschaft erweitern möchte: die Lust an der Eifersucht! Kein Mann, so seine Überzeugung, hat je eine Frau angebetet, der sie nicht in den Armen eines anderen weiß.

Die Geschichte nimmt ihren Lauf als Felix Quinn, der von sich selbst sagt, mit der Liebe seines Lebens verheiratet zu sein, eines Tages zufällig Marius kennen lernt. Besessen von der Idee, dass die Eifersucht der eigentliche Kern der Erotik sei, plant er sein eigenes Betrogenwerden und glaubt in Marius den idealen Liebhaber für sein Frau gefunden zu haben.

Anfangs malt er ihn sich nur als Hauptfigur in einer Fiktion voller Wollust aus – Marius‘ Hände auf dem Körper seiner eigenen Frau Marisa –, doch dann wünscht er sich, dass die Fiktion Wirklichkeit wird. Über viele Monate hinweg studiert er den Auserwählten, seine Interessen, Gewohnheiten, Vorlieben, bis der Tag kommt, an dem Felix die beiden einander endlich begegnen lässt.

Ein Roman über die Eifersucht, über Tabus und Tabubrüche, schamlos leidenschaftlich und herrlich ironisch!

Die Stationen der Lesereise von Howard Jacobson sind:

Mo. 19.11.          Leipzig, Haus des Buches, 19.30 Uhr, dt. Lesung: Christian Berkel

Di. 20.11.             Hamburg, Literaturhaus, 19.30 Uhr, Mod.: Gabriele von Arnim, dt. Lesung: Christian Berkel

Do. 22.11.           München, Buchhandlung Lehmkuhl, 20.30 Uhr, Mod.: Knut Cordsen (BR), dt. Lesung: Stefan Wilkening

»Oszillierend zwischen Komik und Trauer, Selbstironie und Selbstoffenbarung und voller Sprachwitz, beweist Jacobson, dass sich Komik und Größe literarisch keineswegs ausschließen.«

Frankfurter Allgemeine Zeitung über „Die Finkler-Frage“

 

»Liebesdienst ist schockierend, streitlustig, witzig, unverschämt, intellektuell stimulierend und offenbart die imaginativen Kräfte, die Begehren und Zerstörung in einem Menschen freisetzen.«

The Independent