Mit 15 Jahren gründete Meena gemeinsam mit einem jungen Gitarristen ihre erste Band. „Wir waren damals noch eine eher psychedelische Rock-Band und hatten das Glück, auf vielen wilden Konzerten spielen zu können. Wir hatten einfach eine tolle Zeit.
Inzwischen hat sich Meenas Talent herumgesprochen. Die Selbstverständlichkeit, mit der sie auftritt, die Authentizität ihrer Stimme und ihre beeindruckende Bühnenpräsenz haben für Aufmerksamkeit gesorgt. Ihr Zugang zur Musik und zum Gesang ist ungewöhnlich, denn er war und ist davon geprägt, etwas sagen zu wollen. „Ich wollte nicht, ich musste Musikerin werden. Für mich eine Berufung, für meine Eltern leider bis heute noch kein wirklicher Beruf.“
Als erstes formierte Meena ihre Band. Im Laufe der Zeit stand sie mit nationalen und internationalen Musikern auf der Bühne, spielte gut und auch mal schlecht bezahlte Konzerte. Sie lernte Produzenten kennen, noch mehr Manager, Veranstalter, Co-Produzenten, Verleger und Plattenfirmenchefs. „Man versuchte aus mir eine Popsängerin, eine Rock-Queen, gar ein Tina Turner- und Janis Joplin-Double zu konstruieren. Man versuchte sogar mir das entsprechende Show-Gehabe beizubringen. Alles absolut erfolglos, so erfolglos wie der Versuch, meine wild gewordenen Locken in Form zu drängen. Und dann, dann kam Tom Ruf und beschloss - entgegen den Maßstäben der Musikindustrie - mich auf sein Plattenlabel zu holen. Mich, eine ungezügelte, dem Blues verhaftete Sängerin, welche gerade mal von den Alpen runter aufs Glatteis des Musikbusiness geschlittert war.“ Ruf flog zu Meena über den Teich ins Mekka des Blues, wo sie ein Erlebnis der besonderen Art hatte:
„Er brachte mich und meinen Gitarristen zu Jim Gaines nach Memphis, um unsere erste richtig offizielle CD einzuspielen. Und vom ersten Augenblick fühlte es sich für mich an, als würde ich nach Hause kommen, als hätte mein Leben 1977 ebenso dort in Stantonville beginnen können.“
"Musikalisches Gefühl ist eben keine Frage der Herkunft. Wer den Blues hat, hat ihn. Egal wo er lebt... Ein grandioses Album." (OÖN)
Ihre aktuelle CD Try me ist bei In-Akustik im Januar 2010 erschienen.
Meena tritt im Posthof gemeinsam mit Leo Kysèla auf
Leo Kysèla gilt als Meister außergewöhnlicher Interpretationen. Gemeinsam mit seinen kongenialen Musikern formt er aus Welthits Gänsehaut erzeugende Kleinkunstwerke. Neben eigenen Klassikern schenkt Leo Kysèla vielen weltbekannten Balladen, wie etwa Otis Reddings "Sitt'n on dock of the bay", Lou Reeds "Walk on the wild side" oder mehreren U2- und Bob Dylan-Songs, ein völlig neues Klanggewand. Diese Momente leiser Töne, virtuos begleitet von akustischen Instrumenten und eine Stimme, die in ihrer Intensität und Ausdruckskraft im deutschsprachigen Raum vielleicht einmalig ist, sind Balsam für Ohr und Seele gleichermaßen.
"Leo Kysèla zeigt, dass Blues weit mehr sein kann, als das konventionelle Wehklagen über einem zwölf-Takt-Schema. Mit seiner eigenwilligen Herangehensweise an diese Musikform und einer Stimme, die in ihrer Intensität im deutschsprachigen Raum vielleicht einmalig ist, bewies der Österreicher, dass er sich durchaus mit den Großen der Zunft, wie Eric Burdon beispielsweise, messen kann." (D-Südd. Zeitung)
AKTUELLE CD: "live im Bad zur Sonne" (2007), office4music.com
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