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an sechs verschiedenen Orten in Berlin

Berlin - "Was draußen wartet" - Wirklichkeit im Blick der Kunst

Die Berlin-Biennale ist eine der wichtigsten Ausstellungen zeitgenössischer Kunst in Deutschland. Alle zwei Jahre stellen jeweils wechselnde Kuratoren aktuelle künstlerische Positionen vor. In diesem Jahr geht es dabei um das Verhältnis von Kunst und Wirklichkeit.

Zwei Monate lang lädt die Biennale dazu, durch die Kunst einen Blick auf das zu werfen "was draußen wartet" – so der Titel der Ausstellung. Gezeigt werden Arbeiten von insgesamt 45 Künstlerinnen und Künstlern aus mehr als zwanzig Ländern.

Zu sehen sind sie an sechs verschiedenen Orten in Berlin, darunter die "Kunst-Werke" in Mitte, die Alte Nationalgalerie und ein ehemaliges Kaufhaus am Kreuzberger Oranienplatz.

Von der Kulturstiftung des Bundes gefördert


Bei der Vorstellung der Ausstellung unterstrich Kulturstaatsminister Bernd Neumann die Bedeutung der Biennale als "einer der Leuchttürme der Gegenwartskunst von bundesweiter und internationaler Strahlkraft".

Die Förderung der Berlin-Biennale durch die Kulturstiftung des Bundes sei eine gute Entscheidung gewesen, erklärte Neumann und kündigte ihre Fortschreibung bis 2012 an. Dadurch habe die Berlin Biennale die Freiräume erhalten, die sie für ihre anspruchsvolle Arbeit benötigt.

Die diesjährige Biennale bezeichnete Neumann als ein optimales Feld, "neues Sehen zu entdecken, neue Gedankenmodelle kennenzulernen und neue Geschichten erzählt zu bekommen."

Quelle:
http://www.bundesregierung.de/...
 

Wirklichkeit im Blick der Kunst

Gemeinsam ist den ausgestellten Arbeiten ihre Blickrichtung "nach draußen auf die Wirklichkeit" – so die Kuratorin Kathrin Rhomberg. Dies gilt für den jüngsten Künstler der Ausstellung, Petrit Halilaj, ebenso wie für Adolph Menzel. Der große Meister des deutschen Realismus im 19. Jahrhundert ist gewissermaßen als "Pate" mit ausgewählten Werken in der Ausstellung vertreten.

Beide bleiben in ihren Arbeiten ganz der sie umgebenden Wirklichkeit verpflichtet: Der Kosovare Halilaj transponiert sein im Krieg zerstörtes und wiederaufgebautes Elternhaus in die Ausstellung. Dadurch wirft er Fragen zum Beispiel nach der Bedeutung von Heimat oder Identität auf.

Menzel zeigt in seinen Körperstudien oder Alltagsskizzen einen Realismus, der auf ein ganz neues Verständnis von Wirklichkeit in seiner Zeit schließen lässt. Die von Gastkurator Michael Fried zusammengestellte Schau von Zeichnungen und Gouachen Menzels ist in der Alten Nationalgalerie zu sehen.

Projekte rund um die Ausstellung


Arbeiten auf Papier oder Leinwand sind in der Ausstellung sonst eher eine Ausnahme. Gezeigt werden vor allem Videos, Fotoarbeiten und Installationen.

Begleitet wird die Ausstellung von einer ganzen Reihe von Aktivitäten. Schon im Vorfeld der Ausstellung kündigten im Berliner Stadtraum Arbeiten des Berliner Fotografen Martin Schmidt die Ausstellung an.

Ein Workshop mit jungen Kuratoren gehört ebenso zum Programm wie Performances, Gespräche und Diskussionsrunden mit Künstlerinnen, Künstlern und Kulturschaffenden.

Weitere Informationen zur Berlin-Biennale
http://www.berlinbiennale.de

Quelle:
http://www.bundesregierung.de/...  

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D-10117 Berlin

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