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Komplikationslose Rückgabe

Berlin - In den Nachkriegswirren verschollen - Schlösserstiftung erhält Gemälde zurück

Wie viele andere Sammlungen hatte auch die Bildergalerie von Schloss Sanssouci nach dem Zweiten Weltkrieg große Verluste zu verzeichnen. Bis vor kurzem galten insgesamt 99 Werke als verschollen. Zehn Gemälde wurden jetzt von privater Seite zurückgegeben.

Die Rückgabe der zehn kostbaren Gemälde ist für die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten eine kleine Sensation. Auf einen Schlag kann sie dadurch eine große Lücke in der Bildergalerie von Schloss Sanssouci schließen.

Die Werke aus dem 17. und 18. Jahrhundert stammen unter anderem von Antoine Pesne, Jean Raoux und aus der Werkstatt von Peter Paul Rubens. Ihre Odyssee begann vor fast siebzig Jahren.

In den Nachkriegswirren verschollen


1942 waren die Bestände der Potsdamer Bildergalerie zum Schutz nach Rheinsberg ausgelagert worden. 1945 wurde ein Großteil der Gemälde in die Sowjetunion abtransportiert. Zehn Gemälde gelangten in den Nachkriegswirren in Privatbesitz.

Jahrzehntelang galten die Bilder als verschollen. Erst vor kurzem tauchten sie in einem Berliner Auktionshaus auf. Anhand der Inventarnummern auf der Rückseite konnte es die Bilder rasch als Eigentum der Preußischen Schlösserstiftung identifizieren.

Quelle:
http://www.bundesregierung.de/...
 

Komplikationslose Rückgabe

Die ahnungslosen Besitzer, denen die Herkunft der Bilder bis dahin völlig unbekannt war, zögerten nicht. Vor kurzem übergaben sie die Bilder der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten, die sie jetzt der Öffentlichkeit präsentierte.

Die Stiftung wird die Kabinettstücke, die sich alle in gutem Zustand befinden, auf Dauer wieder an ihren angestammten Plätzen in der Bildergalerie von Schloss Sanssouci zeigen.

Die Bildergalerie ist der älteste erhaltene fürstliche Museumsbau in Deutschland. Friedrich II. ließ das prächtig ausgestattete Gebäude 1755-1765 in unmittelbarer Nähe von Schloss Sanssouci errichten und dort Teile seiner Gemäldesammlung unterbringen.

Zu ihr gehörten vor allem Werke niederländischer, italienischer und französischer Künstler der Hochrenaissance, des Manierismus und Barock.

Weitere Informationen auf der Website der Stiftung:
http://www.spsg.de

Quelle:
http://www.bundesregierung.de/...