Gesellschaft Freunde der Künste

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Frühlings Erwachen und Keine Zeit für Helden

Berlin - Im Februar haben gleich zwei Projekte des Jungen Deutschen Theater Premiere!

Am 6. Februar ist endlich das mit Spannung erwartete Theaterprojekt Frühlings Erwachen auf der Kammerspielbühne zu sehen! 18 junge Menschen zwischen 15 und 24 haben die Auswahlworkshops zu Beginn der Spielzeit erfolgreich durchlaufen und zeigen nun den Klassiker von Frank Wedekind unter der Regie von Marc Prätsch aus ihrer Sicht.

Wedekinds Drama erzählt vom Schrecken der Pubertät, von ungewollter Schwangerschaft, Leistungsdruck und Selbstmord. Seit 2001 arbeitet Marc Prätsch erfolgreich mit jugendlichen Laien und professionellen Schauspielern. Seine Inszenierungen wurden zu renommierten Festivals eingeladen. 2009 wurde er mit dem Dr.-Otto-Kasten-Förderpreis ausgezeichnet.

Am 20. Februar feiert eine Produktion des Jugendclubs in der Box ihre Premiere: Joe Speedboat – Keine Zeit für Helden von Tommy Wieringa erzählt von fünf jungen Menschen, die in einem holländischen Dorf zusammen erwachsen werden. Joe ist fasziniert von Fransje, der sich nach einem Unfall kaum noch bewegen kann.

In das Mädchen PJ sind alle verliebt und Christoph wird den Familienbetrieb übernehmen, wenn alle ihre eigenen Wege gehen und die Abenteuer vorbei sind. Es spielen neun Jugendliche unter der Leitung von Barbara Kantel.

Verminte Zone in der Box! Auf Basis von Interviews mit Zeitzeugen aus ehemaligen Jugoslawien entwickelte Pamela Dürr ein Klassenzimmerstück, das „informiert und gleichzeitig zutiefst berührt“ (Berlin Zeitung). Es zeigt die Auswirkungen des Krieges auf die Freundschaft zweier junger Frauen aus Bosnien.

Im Anschluss an die Sondervorstellung findet eine Diskussion mit der Autorin und Bosiljka Schedlich statt, die sich als Gründerin des Vereins süd-ost Europa Kultur für Kriegsflüchtlinge engagiert. Für ihre Arbeit wurde sie u.a. mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Nur am Dienstag, 26. Januar, 19.00 Uhr in der Box / Karten zu 8.- und ermäßigt 6.- €.

Ein Blick auf die weiteren Premieren im Februar: Am 5.2. im DT Kabale und Liebe von Friedrich Schiller (Regie: Stephan Kimmig); am 26.2. ebenfalls auf der DT-Bühne Krankenzimmer Nr. 6 von Anton Tschechow (Regie: Dimiter Gotscheff); am. 27.2. in der Box Beaten von Ailís Ní Rían (Regie: Jan Philipp Gloger).

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Barbara Kantel & Birgit Lengers
 
 
Junges DT
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