Gesellschaft Freunde der Künste

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Berlin - Der Herr Kultursenator, Klaus Wowereit drückt sich vor seiner Verantwortung - Bis heute unbeantworteter Brief an die Politik

Am 26.03.2012 hat das Tacheles einen Brief an die Politiker Wowereit, Henkel und Neumann geschrieben, der bis heute unbeantwortet blieb. Dazu fällt uns hier im Kunsthaus nur mehr ein, den Kultursenator Berlins 2012 zu zitieren, der in der Berliner Zeitung vom 03.04.2012 meinte (Zitat:).."

„Und wir müssen denjenigen entgegengetreten, die Veränderung und Entwicklung generell ablehnen und sich obendrein noch selbst zu Schiedsrichtern aufschwingen wollen, was diskutiert werden darf und was nicht“ (Zitatende).

Berlin braucht Veränderung und darf nicht mit immer gleichen Investorenschachzügen leergebaut werden. Stadtentwicklung tut not.


Bis heute unbeantworteter Brief an die Politik

Sehr geehrter Herr Wowereit,

das Kunsthaus Tacheles wurde in verbotener Eigenmacht am Donnerstag, den 22.03.2012, von Anwälten und einer brutalen privaten Securitytruppe unter Missbrauch eines Zwangsverwaltungsbeschlusses aus dem Jahr 2007 gegenüber der Fundus Gruppe, besetzt.

Künstler wurden von dem privaten Sicherheitsdienst geschlagen und verletzt. Die Polizei sah dem Treiben teilweise zu, hat aber, nach Erlass der einstweiligen Verfügung durch das Landgericht Berlin, doch noch ihre Pflichten wahrgenommen und die Künstler geschützt.

Das Kunsthaus Tacheles ist von den Künsten über 22 Jahre entwickelt worden und weltbekannt, der Umgang der Anwälte Schwemer, Titz und Tötter bzw. der HSH Nordbank und der Investoren Harm Müller Spreer und Anno August Jagdfeld mit dem Kunsthaus an der Oranienburger Straße konterkariert den Rechtsstaat ebenso wie das Politische insgesamt.

Das verbotene Vorgehen dieses Personenkreises schadet nicht nur der Stadt Berlin sondern auch dem Ansehen Deutschlands insgesamt.

Sorgen Sie dafür, dass die gewaltbereite und die Besucher der Stadt anpöbelnde Sicherheitsfirma das Tacheles sofort verlässt.


Sorgen Sie dafür, dass sich auch Banken und Investoren an Recht und Gesetz halten.

Wir fordern Sie auf, die 175 000 Unterstützerunterschriften zur Kenntnis zu nehmen und mit uns einen Termin zur Übergabe zu vereinbaren.


Die Privatisierung des Geländes am Tacheles ist nicht rechtens, das juristische Tauziehen um das Tacheles hat am 22.03.2012 erst begonnen. Dank der deutschen Rechtsordnung ist es nunmehr möglich den Fall:

"Privatisierung des Tacheles Geländes und strategische Zwangsverwaltung des Anno August Jagdfeld (Fundus Fond) zum Schaden der HSH Nordbank und Berlins" zur Gänze neu aufzurollen.

Mit freundlichen Grüßen

Das Tacheles Team

(In der Anlage die Presseaussendung des bbk-Berlin und die einstweilige Verfügung des Landgerichts Berlin gegen den Verstoß gegen die Rechtsordnung.)

einstweilige Verfügung des Landgerichtes Berlin vom 23.03.2012

DER DEAL HINTER DEM TACHELES SKANDAL:
EUER LAND WURDE VERSCHACHERT (Die Geschichte der Tacheles Privatisierung

 

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