Gesellschaft Freunde der Künste

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erinnern an Begegnungen in und mit dem Haus

Berlin - Am 08. Mai - Lange Nacht zum 50. Geburtstag der Akademie am Hanseatenweg

Die Akademie der Künste am Hanseatenweg feiert 50-jähriges Jubiläum. Der Geburtstag wird mit einer besonderen Langen Nacht gefeiert. Mitglieder, Stipendiaten und Gäste der Akademie erinnern an Begegnungen in und mit dem Haus, stellen ihre Projekte vor und laden zu Rundgängen durch die Räume und Gärten ein.

Peter Lilienthal und Volker Schlöndorff sprechen über die Gründung der Abteilung Film- und Medienkunst. Cesc Gelabert und Mareike Franz zeigen Tanzsoli. Donata Valentien führt durch die Ausstellung "Wiederkehr der Landschaft". Matthias Lilienthal und Ivan Nagel berichten über den Rat für die Künste. Michael Wertmüller und Peter Brötzmann spielen Schlagzeug und Saxophon.

Reinhild Hoffmann stellt die Kostüme des Triadischen Balletts vor. Helmut Oehring, Dieter Schnebel u.a. sprechen über Elektroakustische Musik in der Akademie. Adolf Muschg berichtet über Wohnen und Arbeiten am Hanseatenweg.

Dazu Filme, Erinnerungen an Werner Düttmann und die dokumentarische Ausstellung "Die Akademie der Künste am Hanseatenweg – Einblicke in die Geschichte einer Institution und eines Hauses". Ausführliches Programm

Am 18. Juni 1960 eröffnete die Akademie der Künste in West-Berlin ihr Haus am Rande des Tiergartens. Gestiftet wurde das Gebäude von dem deutsch-amerikanischen Chemiemagnaten und Mäzen Henry H. Reichhold.

Als Architekten bestimmte er Werner Düttmann, für den der Bau der Höhepunkt seiner architektonischen Laufbahn wurde. Der dreiteilige Entwurf Düttmanns war demonstrativ modern. Das hoch aufragende "Blaue Haus" mit Verwaltungsbüros, Sitzungssälen und Ateliers, der Ausstellungshallenbau mit den Sheddächern und der Theatertrakt mit seinem kupfernen Zeltdach sind durch Glasgänge und Foyers verbunden.

Die Gartenanlagen entwarf der Landschaftsarchitekt Walter Rossow. In der Verschränkung von öffentlichen und internen Bereichen, von Außenflächen und Innenräumen erhält der Komplex seine besondere offene Wirkung.

Das Haus am Hanseatenweg bot neue Möglichkeiten für die Mitglieder- und Programmarbeit. Die Akademie bezog es zu einer Zeit, da eine jüngere Generation von Künstlern begonnen hatte, Einfluss zu nehmen.

Sie öffnete ihre Veranstaltungsräume und Ausstellungshallen für die internationale Kunst, lud Künstler in ihre Ateliers und Appartements ein und veranstaltete Programme, die eine bis dahin nicht gekannte öffentliche Aufmerksamkeit erfuhren.

Mitglieder der Akademie wurden u.a. Hans Werner Henze, Max Frisch, Werner Düttmann, Walter Höllerer, Walter Jens, Günter Grass, Pierre Boulez, Friedrich Dürrenmatt, Luigi Nono, Samuel Beckett und Joseph Beuys.

Impressum

Akademie der Künste, 10117 Berlin, Pariser Platz 4
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