Gefunden haben sie sich durch Nikolaus Harnoncourt: In seinem Concentus Musicus Wien lernten sich die Musiker des Quatuor Mosaïques kennen. 1987 beschlossen sie, die dort gemeinsam gemachten Erfahrungen der historischen Aufführungspraxis am klassischen Streichquartett zu erproben.
Heute unterhält die „darmbesaitete“ Quartettformation neben einem eigenen Zyklus im Wiener Konzerthaus vergleichbare Reihen in der Wigmore Hall London, im Concertgebouw Amsterdam sowie in der Berliner Philharmonie.
Das Programm ihres Essener Debütkonzertes am Sonntag, 20. Februar 2011 um 11 Uhr im Alfried Krupp Saal spannt den Bogen von Joseph Haydn über Ludwig van Beethoven bis hin zu Béla Bartók, sind die vier Musiker Erich Höbarth (Violine), Andrea Bischof (Violine), Anita Mitterer (Viola) und Christophe Coin (Violoncello) bei ihrer Suche nach dem verlorenen Originalklang doch auch längst bei Werken des 20. Jahrhunderts angelangt.
Mit Ludwig van Beethovens Streichquartett e-Moll, op. 59 Nr. 2 präsentiert das Quartett einen Markstein der Gattungsgeschichte.
Dass mit Joseph Haydns Streichquartett d-Moll, op. 42, Hob. III:43 zudem ein Werk des Gattungsvaters auf dem Programm steht, überrascht bei dieser Formation wenig – für seine Haydn-Einspielungen wurde das Ensemble mehrfach mit dem bedeutenden Gramophone Award ausgezeichnet.
Schließlich erklingt das erste Streichquartett des ungarischen Komponisten Bartók.
Beethoven, Haydn und Bartók am So., 20. Feb. 2011 (11 Uhr) im Alfried Krupp Saal
Karten (Einheitspreis (€): 19,- zzgl. Vorverkaufsgebühr) und Infos unter T 02 01 81 22-200, T 01 80 59 59 598 (0,14 €/Min.) und www.philharmonie-essen.de.
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