Unter dem Motto „Barock pur“ stehen in diesem Jahr die „Wilhelmshöher Schlosskonzerte“ von hr2-kultur, die wieder im Ballhaus neben dem Schloss Wilhelmshöhe in Kassel stattfinden.
In allen Konzerten werden die verschiedenen Facetten der barocken Stilepoche beleuchtet. Beim Eröffnungswochenende am Samstag, 14. Mai, 20 Uhr, und am Sonntag, 15. Mai, 17 Uhr, mit dem Ensemble „NeoBarock“ geht es um die musikalischen Einflüsse Johann Sebastian Bachs auf die ihm nachfolgenden Komponisten.
Der radikale musikgeschichtliche Umbruch vom Hochbarock zu Klassik, der sich ab der Mitte des 18. Jahrhunderts vollzieht, spiegelt mit seiner geradezu revolutionären Neuordnung der musikalischen Parameter nicht zuletzt auch die gesellschaftspolitischen Umwälzungen im Zeitalter der Aufklärung wider.
Besonders eindrücklich lässt sich dieser Wandel anhand der Kammermusik für Streicher und Klavier nachvollziehen, von der barocken Triosonate bis zum klassischen Klavierquartett.
Dazu hat das Ensemble „NeoBarock“ Werke von Johann Sebastian Bach, seinen Söhnen und dem „Dreigestirn“ der Wiener Klassik – Haydn, Mozart und Beethoven – zu einem stimmigen Konzertprogramm zusammengestellt.
„NeoBarock“ zählt zu den international anerkannten Spitzenensembles der jüngeren Generation. Die vier Musiker zeichnen sich bei ihren Auftritten stets durch Spielfreude und faszinierendes Zusammenspiel aus.
Das Eröffnungskonzert wird wie in den vergangenen Jahren vom Bankhaus Sal. Oppenheim jr. & Cie. unterstützt. Eine Aufzeichnung wird am Samstag, 18. Juni, ab 21.30 Uhr in hr2-kultur gesendet.
Karten zu 20 Euro, für Schüler und Studenten zu 15 Euro, gibt es bei „Bauer&Hieber“, Telefon 0561/91 888 61, an der Museumskasse im Schloss Wilhelmshöhe, Telefon 0561/316 801 60 und – soweit vorhanden – eine Stunde vor Beginn an der Konzertkasse.
Die deutsche Kammermusikgruppe "NeoBarock" (von links): Fritz Siebert (Cembalo), Maren Ries (Violine), Volker Möller (Violine), Ariane Spiegel (Violoncello)
Foto: HR/Karin Engels
Hanni Warnke
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