COPPE LIA setzt sich mit den Hintergründen und dem Gegenwartsbezug der Geschichte dieser Puppe auseinander: Wer zieht welche Fäden? Was ist menschlich, was ist leer? Das klassische Ballett "Coppelia" dient als Ausgangspunkt für ein modernes - getanztes und gerolltes – Tanztheater, das weiter fragt: Was ist Schönheit?
Was ist Leichtigkeit? Kann man im Rollstuhl sitzen und sich leicht fühlen? Bei allen diesen „wichtigen Fragen“ ist COPPE LIA jedoch keine narrative, stringente oder absolut ernsthafte Produktion. Gesa Volland und die Tänzer möchten vor allem andere und sich selbst mit viel Feingefühl, manchem Trash und Humor unterhalten.
Gehende und rollende Tänzer bringen ihre Ansichten ein, wodurch ein spannendes Mit- und Gegeneinander entsteht. Gerade die Umsetzung mit Rollstuhlfahrern und Gehenden öffnet eine weitere Ebene, nämlich die Begegnung mit Handycaps.
Der alltägliche, natürliche Umgang mit Behinderten bleibt vielen Menschen oft versagt, wodurch sich bei einer Konfrontation sehr ähnliche Fragen (innerlich) abspielen. Diese Fragen, (Dis-)Harmonien und teilweise auch Grenzen aufzuzeigen, wird mit COPPE LIA in direkter Nachfolge zu U CAN’T TOUCH THIS fortgesetzt. Es ist das zweite Stück einer mixed-abled Kompanie, die sich langsam von Vorurteilen und eingefahrenen Blickwinkeln löst. U CAN’T TOUCH THIS hat angefangen zu hinterfragen. COPPE LIA geht einen Schritt weiter.
VON UND MIT Elsa Artmann, Gesa Volland, Ingo Lämmel, Jana Stefanek, Lisa Zocher, Marlen Schumann, Steven Wallner HÖRSPIELSEQUENZEN Katja Pohl, Carsten Wilhelm
Eine Produktion von Gesa Volland in Koproduktion mit der Villa Leipzig. Gefördert vom Kulturamt und Sozialamt der Stadt Leipzig.
Kontakt
Dirk Förster
Produktionsleitung/Öffentlichkeitsarbeit
LOFFT.Leipzig
Verein zur Förderung des Leipziger OFF-Theaters e.V.
Lindenauer Markt 21
D-04177 Leipzig
Fon: +49 (0)341. 355955-13
Fax: +49 (0)341. 355955-19
foerster@lofft.de | www.lofft.de | www.facebook.com/lofft.leipzig

