Och joh: Das hessische Kult-Comedy-Duo Badesalz hat eine neue Sendung im hr-fernsehen. Im 53. Stock des Frankfurter Maintower empfangen Henni Nachtsheim und Gerd Knebel prominente Freunde und Weggefährten im „Comedy Tower“. Ein Gespräch über Sendung, Senf und Authentizität.
Im „Comedy Tower“ stellt ihr eure Gäste auf harte Charakterproben. Welcher Senf darf es zur Wurst sein beispielsweise: der für Weicheier, Mainstream oder extra-scharf. Wie sieht das eigentlich bei euch aus?
Henni: Ich nehm Hardcore-Senf.
Für die Sendung habe ich alle möglichen Senfsorten probiert, auch extra-extrascharf mit Extra-Peperoni. Und ich bin mit allen gut zurechtgekommen.
Gerd: Du hast ja auch ein degeneriertes Geschmacksorgan.
H: Stimmt, ich kann sogar mit Sagrotan nachspülen.
Welchen Senf gibst du dazu, Gerd?
G: Gar keinen (verschluckt sich). Ich huste ja schon bei Kuchen!
H: Also mein Vorbild ist ja Nehberg.
Der mit dem Bart und den Spinnen?
H: Genau. Manchmal übernachte ich spaßeshalber im Garten und esse einfach alles, was mir vor die Füße läuft.
Irgendwann im Laufe eurer neuen Comedy-Talksendung landet euer Gast im Auto und verrät, welche Musik er dort hört.
H: Ja, das hat uns wirklich interessiert. Was hört zum Beispiel der Bully (Herbig) im Auto? Ich persönlich hör sehr gern Musik im Auto. Wir sind ja viel unterwegs, auch für unsere Solo-Projekte. Ich hör dann auch mal auf Gerd ... also auf seine Musikempfehlung.
G: Ich hör eigentlich immer und überall viel Musik, natürlich auch im Auto, und lese drei bis vier Musikzeitschriften im Monat. Viel Indie- und Heavy-Zeug, auch mal interessante Songwriter.
Redaktion: sare Bild: © hr

