Schon Schriftsteller Erich Kästner schätzte die mondäne Alpenstadt und verewigte seine Erfahrungen in der charmanten Liebesgeschichte Der kleine Grenzverkehr.
1937 verbrachte der berühmte Publizist und Kinderbuch-Autor mehrere Wochen in Bad Reichenhall, um von dort – wie auch sein Protagonist Georg – zu den Salzburger Festspielen zu pendeln.
Denn aufgrund von Devisenbestimmungen war Österreich damals durch eine Grenze vom Deutschen Reich getrennt.
Trotz Publikationsverbot in der Heimat seit 1933 durfte der systemkritische Kästner sein Werk zumindest im Ausland veröffentlichen.
Heute knüpft Autorin Lisa Graf-Riemann an Bad Reichenhalls literarische Tradition an und zeigt mit den beiden Krimis Kurschatten-Affäre und Die zweite Geige die mörderische Seite der Alpenstadt.
Und so wandelt der Leser stets auf Spuren des ermittelnden Hochstaplers Sascha Maiensäss zwischen Luxushotel, Königlichem Kurgarten und den Bad Reichenhaller Philharmonikern durch die oberbayerische Solemetropole.


Literarische Spurensuche für Bücherwürmer in Bad Reichenhall. © Bad Reichenhall Tourismus & Stadtmarketing



