Gesellschaft Freunde der Künste

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K 21 Düsseldorf lädt ein

Ayse Erkmen HAUSGENOSSEN, bis zum 17.01.2010 in Düsseldorf

Die in Istanbul und Berlin lebende Künstlerin Ayşe Erkmen hat für den großen Raum unter der Glaskuppel von K21 eine eigens für diesen spektakulären Ort
entwickelte Installation eingerichtet. Dabei konzentriert sie sich auf die Haut des Raumes, indem sie eine textile Struktur gleichsam in die Stahlkonstruktion des Daches einflicht.

Die großen, farbigen Stoffbahnen vermessen dabei die wesentlichen, in der Architektur gegebenen Linien - gleichsam wie bei einer Bauaufnahme durch den Architekten. Die Arbeit siedelt sich im wörtlichen wie im übertragenen Sinne in einer Zwischenzone an, indem sie einen Mittelweg zwischen architektonischer Integration und autonomer künstlerischer Geste wählt.

Das textile Material verändert nicht nur die Struktur, die Farbigkeit und das Licht des Raumes auf subtile Weise, sondern relativiert auch die Dominanz der
Technik und schafft so ein neues „Raumklima“.

Der übrige Raum unter der Kuppel bleibt leer – bis auf eine kaum handbreite Skulptur, die die Künstlerin selbst darstellt, sowie ein Knäuel eines textilen
Bandes, in das ihr Name eingewebt ist. Ayşe Erkmen entwickelt ihre Arbeiten stets aus den konkreten Situationen bestimmter Orte heraus. Ausgangspunkte können dabei räumliche oder formale ebenso wie gesellschaftliche Gegebenheiten sein.

Ihre Arbeit zeichnet sich durch eine große Ökonomie der Mittel aus; sie versucht, den Räumen weniger etwas hinzuzufügen als etwas in ihnen schon Vorhandenes aufzunehmen und neu zu interpretieren. Die Räume in all ihren materiellen und emotionalen Dimensionen sind nicht nur Anlässe, sondern wesentliche Mitspieler ihrer Arbeiten. Die Künstlerin ist weder auf irgendeinen Stil noch auf bestimmte Medien festgelegt.

Ihre Arbeiten reichen von architektonischen oder stadträumlichen Eingriffen über Objekte, Schriften und Videos bis zu akustischen Interventionen. Es sind Arbeiten für die Gegenwart, für den jeweiligen Moment des Erlebens. Bis auf wenige Ausnahmen verschwinden sie am Ende einer Ausstellung wieder, auch wenn einige in verwandelter Form an anderem Ort erneut auftauchen können.
1949 in Istanbul geboren lebt und arbeitet Ayşe Erkmen dort sowie in Berlin.

Sie hat in zahlreichen internationalen Museen und Galerien ausgestellt und an
vielen Ausstellungen wie etwa den Biennalen in Berlin, Kwangju und Istanbul, der Manifesta oder den Skulpturenprojekten Münster teilgenommen. Zur Zeit ist
eine retrospektiv angelegte Ausstellung im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwartskunst in Berlin zu sehen.

Dauer der Austellung bis zum 17.01.2010

Kontakt

K20K21 Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen

Grabbeplatz 5

40213 Düsseldorf

info@kunstsammlung.de

Presse

Cornelia Heising

Tel.: +49 (0) 211 8381 - 146
Fax: +49 (0) 211 8381 - 601

Öffnungszeiten

dienstags bis freitags 10.00 - 18.00 Uhr
samstags, sonntags und feiertags 11.00 - 18.00 Uhr
montags geschlossen

Links

http://www.kunstsammlung.de/de/ausstellungen/2009/k21-ayse-erkmen.html

http://de.wikipedia.org/wiki/Ayse_Erkmen

http://www.kunstaspekte.de/index.php?k=1922&action=webpages

http://www.bild.de/BILD/berlin/aktuell/2008/09/13/ayse-erkmen-ausstellung/tuerkische-kuenstlerin-stellt-im-museum-hamburger-bahnhof-aus.html

http://www.artnet.de/artist/5861/ayse-erkmen.html