In diesem Herbst geht der begehrte Preis an zwei echte Ausnahmekünstlerinnen, die mit ihren musikalischen Leistungen überzeugen und stets auch verblüffen: Barbara Hannigan und Patricia Kopatchinskaja.
"Diva wider Willen - Die Sopranistin Barbara Hannigan ist zur Kultfigur der musikalischen Moderne geworden" (Süddeutsche Zeitung)
Barbara Hannigan setzt Maßstäbe in der klassischen Musik
Die "sensationelle Sopranistin" Barbara Hannigan, so die Jury, erarbeitet ihre Partien mit großer Genauigkeit. Durch enormes Stimmvermögen, starke Bühnenpräsenz und außergewöhnliche Körperlichkeit setzt sie neue Maßstäbe - jüngst in München und Wien, wo sie in George Benjamins Written on Skin die Rolle der Agnès verkörperte, die ihr auf den Leib geschrieben wurde.
Gramophone zeichnet Barbara Hannigan für ihre Aufnahme von Henri Dutilleux' Correspondancesgemeinsam mit dem Orchestre Philharmonique de Radio France unter Leitung von Esa-Pekka Salonen (Label: Deutsche Grammophon) als "best contemporary recording" aus. Auch im Konzert wird die Sopranistin in Deutschland zu erleben sein. Am 11. Oktober wird sie in Köln neben ihrer Rolle als Sängerin das WDR-Symphonieorchester auch dirigieren (!). Am 5. und 6. Dezember kommt Barbara Hannigan dann zu den Münchner Philharmonikern und vom 20. bis 22. Dezember wird sie mit den Berliner Philharmonikern auftreten.
"In den vier Kadenzen des viersätzigen Werks [Seven, Eötvös] demonstriert Kopatchinskaja Raffinesse und Wucht, Nachdenklichkeit und Ungestüm, so unmittelbar, als wäre sie selbst Urheberin des Werks. Mehr noch, als entstünde es gerade in diesem Augenblick." (NDR Kultur)
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Die moldawische Geigerin Patricia Kopatchinskaja hat sich mit ihrer unmittelbaren Herangehensweise an Musik einen Namen gemacht. Ihre CD Bartók/Eötvös/Ligeti (Label: naive) ehrt das Gramophone Magazine mit einem Award der "best concerto recording". Eingespielt hat sie ihre Interpretationen unter der Leitung von Peter Eötvös mit dem hr-Sinfonieorchester und dem Ensemble Modern.
Im Konzert spielt Patricia Kopatchinskaja im September im Rahmen ihrer Residency beim Beethovenfest Bonn, bevor sie im Herbst mit dem Repertoire ihrer neuen CD, die am 13. September veröffentlich wird (Strawinsky: Violinkonzert in D-Dur, Prokofjew: Violinkonzert Nr. 2 in g-Moll, London Philharmonic Orchestra, Vladimir Jurowski, Label: naive), in Linz und Wien auftritt.
Weitere Informationen erhältlich unter: www.deutschegrammophon.com/de; www.naive.fr/oeuvre/bartok-eotvos-ligeti; www.harrisonparrott.com;
sowie bei Meike Wiedamann, meike@albion-media.com
Konzert in Deutschland
Barbara Hannigans Konzerte - Auswahl:
(vollständiger Kalender unter http://www.barbarahannigan.com/schedule.htm)
29. August, 19:30 Uhr, Kultur- und Kongresszentrum, Luzern
Schönberg: Verklärte Nacht für Streichorchester, op. 4 (Zweite Fassung für Streichorchester von 1943)
Berg: Drei Bruchstücke aus Wozzeck
Strawinsky: Le Sacre du Printemps (Fassung von 1947)Barbara Hannigan, Sopran
Simon Rattle, Dirigent
Berliner Philharmoniker11. Oktober, 20:00 Uhr, Funkhaus am Wallrafplatz, Köln
Haydn: Symphonie Nr. 49 in f-Moll (La passione)
Mozart: Konzertarien: "Vado, ma dove?", "Un moto di gioia", "Misera, dove son?"
Britten: Les Illuminations, op. 18
Stravinsky: Suiten Nr. 1 und 2 für kleines OrchesterBarbara Hannigan, Sopran und Leitung
WDR Sinfonieorchester5. Dezember,
6. Dezember, 20:00 Uhr, Philharmonie im Gasteig, MünchenWagner: Siegfried-Idyll
Britten: Four Sea Interludes, op. 33a aus der Oper Peter Grimes
Les Illuminations, op. 18
The Young Person's Guide to the Orchestra, op. 34Barbara Hannigan, Sopran
Lorin Maazel, Dirigent
Münchner Philharmoniker20. Dezember, Berlin
21. Dezember, Berlin
22. Dezember, BerlinVasks: Cantabile für Streicher
Abrahamsen: Let me tell you für Sopran und Orchester (Uraufführung)
Brahms: Symphonie Nr. 4 in e-Moll, op. 98Barbara Hannigan, Sopran
Andris Nelsons, Dirigent
Berliner PhilharmonikerPatricia Kopatchinskajas Konzerte - Auswahl:
(vollständiger Kalender unter http://patriciakopatchinskaja.com/index.php/agenda/)
29. August, 19:30 Uhr, Konzerttheater, Bern
Verdi: Ouvertüre zu La Forza del Destino
Ravel: Tzigane für Violine und Orchester
Beethoven: Leonoren-Ouvertüre Nr. 2, op. 72a
Offenbach: Ouvertüre zu Orpheus in der Unterwelt
Mossolow: Die Eisengiesserei, op. 19
Ravel: Boléro. Ballett pour orchestrePatricia Kopatchinskaja, Violine
Mario Venzago, Dirigent
Berner Symphonie-Orchester17. September, 20:00 Uhr, Kleiner Saal, Konzerthaus Berlin
Beethoven: Streichquartett in f-Moll, op. 95
Mozart: Divertimento für Streichquartett in D-Dur, KV 136
Britten: Streichquartett Nr. 2 in C-Dur, op. 3quartet-lab
Patricia Kopatchinskaja, Violine
Pekka Kuusisto, Violine
Lilli Maijala, Viola
Pieter Wispelwey, Violoncello20. September, 20:00 Uhr, Stadtmuseum Siegburg
Beethovenfest Bonn
Mozart: Divertimento für zwei Violinen, Viola und Violoncello in D-Dur, KV 136
Beethoven: Quartett für zwei Violinen, Viola und Violoncello Nr. 11 in f-Moll, op. 95 ("Quartetto serioso")
Britten: Quartett für zwei Violinen, Viola und Violoncello Nr. 2 in C-Dur, op. 36quartet-lab
Patricia Kopatchinskaja, Violine - Artist in Residence 2013
Pekka Kuusisto, Violine
Lilli Maijala, Viola
Pieter Wispelwey, Violoncello22. September, 19:00 Uhr, St. Hildegard Mehlem
Beethovenfest Bonn
Bartók: Rumänische Volkstänze Sz 56
Enescu: Ménétrier für Violine solo, op. 28/1
Kurtág: Acht Duos für Violine und Cymbal, op. 4
Ravel: Tzigane. Rhapsodie für Violine und Klavier
Enescu: Sonate für Violine und Klavier Nr. 3 in a-Moll, op. 25Patricia Kopatchinskaja, Violine - Artist in Residence 2013
Emilia Kopatchinskaja, Violine
Viktor Kopatchinsky, Cymbal
Martin Gjakonovsky, Kontrabass
Polina Leschenko, Klavier23. September, 20:00 Uhr, Beethovenhalle, Bonn
Beethovenfest Bonn
Beethoven: Konzert für Violine und Orchester in D-Dur, op. 61
Schostakowitsch: Symphonie Nr. 15 in A-Dur, op. 141Patricia Kopatchinskaja, Violine - Artist in Residence 2013
Jonathan Nott, Dirigent
Bamberger Symphoniker - Bayerische Staatsphilharmonie4. Oktober, 19:30 Uhr, Brucknerhaus, Großer Saal, Linz
5. Oktober, 19:30 Uhr, Musikverein, WienRimski-Korsakow: Russische Ostern, Ouvertüre, op. 36
Prokofjew: Konzert für Violine und Orchester Nr. 2 in g-Moll, op. 63
Bruckner: Symphonie Nr. 1 in c-Moll, WAB 101 (Linzer Fassung)Patricia Kopatchinskaja, Violine
Vladimir Jurowski, Dirigent
London Philharmonic Orchestra20. Oktober, 15 - 20:15 Uhr, Konzerthaus Wien
Konzert zum 100. Geburtstag des Wiener Konzerthauses
Ustwolskaja: Duett für Violine und Klavier
Patricia Kopatchinskaja, Violine
Markus Hinterhäuser, Klavier8. November, 20:00 Uhr, Komische Oper Berlin
Sinfoniekonzert Nr. 2
Tschaikowski: Konzert für Violine und Orchester in D-Dur, op. 35
Strawinsky: Der Feuervogel BallettmusikPatricia Kopatchinskaja, Violine
Dennis Russell Davies, Dirigent
Orchester der Komischen Oper Berlin


Die renommierten Gramophone Awards gehören zu den wichtigsten Auszeichnungen der Klassikmusikszene. Patricia Kopatchinskaja © Marco Borggreve
Barara Hannigan © Elmer de Haas