"connect:" ist eine Ausstel-lungsreihe der ifa-Galerien Berlin und Stuttgart, die nationale, regionale oder lokale Kunstszenen vorstellt, die derzeit weniger im Fokus der internationalen Kunstwelt stehen, doch in denen sich aktuell spannende Entwicklungen abspielen.
Die erste Ausstellung in der Reihe "connect:" stellt elf vietnamesische Künstlerinnen und Künstler mit Installationen, Videoarbeiten, Performances und Malerei vor, die sich in ihren Arbeiten mit gesellschaftlichen und sozialen Phänomenen auseinandersetzen. Sie alle leisten einen wesentlichen Beitrag zur Entstehung einer zeitgenössischen und gesellschaftspolitisch relevanten Kunstszene in Vietnam.
Noch bis Anfang der 1990er Jahre konzentrierte sich die Ausbildung von Künstlerinnen und Künstlern ausschließlich auf traditionelle Methoden; eine Auseinandersetzung mit internationaler Kunst war nur begrenzt möglich und wurde vermieden.
Mit der Öffnung des Landes infolge des wirtschaftlichen Aufschwungs kamen verstärkt Informationen und Dozenten ins Land. Durch diesen internationalen Austausch konnten sich neue, in der zeitgenössischen Kunst übliche, Ausdrucksformen entwickeln.
Künstlerinnen und Künstler
Ha Manh Thang (geb. 1980), Huong Duong Cam (geb.1974), Ly Hoang Ly (geb. 1975), Nguyen Kim Hoang (geb. 1976), Nguyen Thu Ha (geb. 1982), Truong Tan (geb. 1963), Tran Luong (geb. 1960), Nguyen Manh Hung (geb. 1976), Nguyen Quang Huy (geb. 1971), Nguyen Minh Phuoc (geb. 1973) und Dinh Q. Le (geb. 1968)
Die Auswahl konzentriert sich auf Akteure aus den Städten Hanoi im Norden und Ho-Chi-Minh-Stadt im Süden.
Quelle:
http://www.ifa.de/presse/pm/pm...

