Gesellschaft Freunde der Künste

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Ausstellung von Joachim Hiller: 7. November – 6. Dezember 2008 Galerie Walter Bischoff in Berlin

Mit der dritten Hängung wird noch einmal (für dieses Mal) eine Ausstellung aus dem bisherigen Œuvre Joachim Hillers gezeigt, dessen Unerschöpflichkeit aus dem ständigen Fortschreiten in der bildlichen Naturerkundung resultiert.

"Was hinter dem wechselnden, dabei konstant experimentellen Umgang mit den malerischen Mitteln steckt, ist die Lust am Entdecken immer neuer Verläufe, Strukturen, Überlagerungen, Kontraste, Suggestionen von Plastizität und Räumlichkeit und Bewegung. Zum anderen freilich assoziiert der Betrachter, der seine Augen in den visuell ungeheuer differenzierten Farblandschaften auf Wanderschaft schickt, fast unweigerlich Naturformen und -prozesse allgemeiner, elementarer Art. Als exemplarischer Betrachter entpuppt Joachim Hiller sich selbst, wenn er seine Werkgruppen gerne den klassischen Elementen Feuer, Wasser, Erde, Luft zuordnet. Sind sie doch Metaphern für dem Menschen innewohnende Kräfte, für seine unterschiedlichen körperlichen und seelischen Energien. Wenn sie auf Hillers Bildern öfters nicht in Reinkultur auftauchen, sondern miteinander ringend oder sich gegenseitig durchdringend, in unaufhörlichem Kräfte-Kreislauf fluktuierend, dann vielleicht, weil auch das unserem inneren Haushalt entspricht. Das muß es sein, was die übers Visuelle hinausgehende Faszination dieser Kunst ausmacht."

Dr. Roland Held

Ausstellungsort:

Museum Villa Haiss, Am Park 1, 77736 Zell a.H

sowie Galerie Walter Bischoff in Berlin. Mehr Infos unter: www.artbischoff.com 

und www.galerie-nero.de in Wiesbaden