Gesellschaft Freunde der Künste

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Motto „Museen, unser Gedächtnis“

Ausstellung: Internationaler Museumstag am 15. Mai in Krefeld - zum 34. Internationalen Museumstag

Die Krefelder Museen und weitere Kultureinrichtungen beteiligen sich am Sonntag, 15. Mai, am 34. Internationalen Museumstag. Unter dem Motto „Museen, unser Gedächtnis“ bieten die zwölf Teilnehmer in der Samt- und Seidenstadt kostenlose Zusatzangebote und freien Eintritt an diesem Tag an. Der weltweite Museumstag soll auf die Arbeit und Bedeutung der Museen aufmerksam machen. „Das Bewahren von Kulturgut ist eine wichtige Aufgabe von Museen“, unterstich Dr. Ingrid Schupetta, Leiterin der Krefelder NS-Dokumentationsstelle, die Bedeutung des Museumstages 2011. Seit 2006 veranstalten die Krefelder Museen in Kooperation mit anderen Kultureinrichtungen ein besonderes Begleitprogramm an.


Im Garten der Villa Merländer ist am Museumstag die Präsentation des Projektes Memoo geplant. Bei dem deutsch-niederländischen Projekt „Memoo – denkwürdige Orte / denkwaardige plaatsen“ stellt die NS-Dokumentationsstelle gemeinsam mit dem Museum Liberty Park in Overloon Erinnerungsorte dies- und jenseits der Grenze vor. Auf der Internetseite www.villa-merlaender.de können mp3-Dateien über die Wandgemälde von Heinrich Campendonk sowie Textbeiträge zum Projekt Memoo heruntergeladen werden.


„Lauschen im weißen Rauschen. Eine Abhöranlage“ ist ein Kunstprojekt von Matthias Schamp im und um das „KWMobil“. Anlässlich des Museumstages wird der Bauwagen der Krefelder Kunstmuseen, der ansonsten die Kunst in die Schulen transportiert, vor den Museen Haus Esters und Lange Station machen und das Projekt vorstellen. Außerdem wird eine Führung durch die Ausstellung „Kandors“ angeboten. „Auch diese Ausstellung hat etwas mit Erinnerung zu tun, denn es geht um die Kindheit von Superman“, so Museumspädagoge Thomas Janzen.

Das Museum Burg Linn bietet am Sonntag, 15. Mai, mehrfach alle Führungen für Erwachsene an, die sonst jeweils an einem Sonntag im Monat stattfinden. Burg- und Museumsführungen gehören genauso dazu wie ein Stadtrundgang durch das kurkölnische Städtchen Linn. Die Kinderführung ist jedoch nicht in diesem speziellen Angebot enthalten. Die Teilnahme an den Führungen ist kostenlos.
Führungen durch das Otto-Brües-Haus an der Gutenbergstraße werden unter anderem um 11 Uhr angeboten. „Noch kann man das Haus in seinem ursprünglichen Zustand besichtigen“, sagt Michaela Plattenteich vom Freundeskreis Otto Brües. In absehbarer Zeit soll dort das Niederrheinische Literaturhaus eingerichtet werden. Zudem wird ab 16 Uhr eine Lesung mit Wolfgang Reincke stattfinden.
Der Kulturpunkt Friedenskirche präsentiert am Museumstag eine Ausstellungseröffnung mit den Künstlerinnen Hanne Thilker-Kulgemeyer („Liniengestalt“) und Dagmar Triet („Blattiere und seltsame Früchte“). Der Entomologische Verein an der Marktstraße wird nach Bedarf Führungen durch die Sammlungen anbieten. Das Haus der Seidenkultur eröffnet den Museumstag bereits am Vorabend mit einer langen Museumsnacht. Dabei wird es unter anderem ein Nachtmahl eines Webers geben. Im Südbahnhof an der Saumstraße endet am Museumstag die Ausstellung „Metakom“.


Das komplette Krefelder Programm anlässlich des 34. Internationalen Museumstag am Sonntag, 15. Mai, steht im Internet unter www.krefeld.de

 

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