Carey Young (geb. 1970, lebt und arbeitet in London) nutzt eine Vielzahl von Medien, um die Beziehungen zwischen Körper, Sprache, Rhetorik und Machtsystemen zu erforschen. Die Ausstellung im Migros Museum für Gegenwartskunst ist die erste Einzelausstellung in der Schweiz von Carey Young und zugleich die erste, die sich auf ihre innovative Werkgruppe zu Recht und Rechtssprache konzentriert. In der Ausstellung werden auch einige neue Auftragswerke zu sehen sein, die ihren Kontext durch verschiedene frühere Arbeiten erhalten.
Ausstellung in Zürich
Diejenigen Werke von Young, die auf Fragen zu Recht und Gesetz gründen, thematisieren die monolithische Macht des Rechtssystems. Die Künstlerin setzt sich mit dem Gesetz als konzeptuellem und abstraktem Raum auseinander, in dem Macht, Rechte und Autorität in unterschiedlichen performativen und sprachlichen Formen zur Umsetzung kommen.
Freunde der Kunst
Unter der Hinzuziehung von Rechtsberatern präsentieren sich ihre Werke oft in Form experimenteller, aber immer auch funktionsfähiger Rechtsdokumente wie etwa Verträge und bedienen sich zudem verschiedener Medien wie Video, Installation und Text. Die Werke in der Ausstellung stellen den Autoritätsanspruch des Gesetzes in Frage und schaffen Unsicherheiten im Rechtssystem, wobei dessen typische Vorgehens- und Verfahrensweisen spielerisch aufgegriffen und auch wieder gebrochen werden, sodass Lücken, Mehrdeutigkeiten und subjektive Aspekte in den Vordergrund rücken.
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Diejenigen Werke von Young, die auf Fragen zu Recht und Gesetz gründen, thematisieren die monolithische Macht des Rechtssystems; Bild 1: © Carey Young. C-Print photograph, 190 x 124 cm. Courtesy of the artist and Paula Cooper, New York
Bild 2: © Carey Young. Courtesy Paula Cooper Gallery, New York